Auf Wiederhören: Alice Cooper – „School´s Out“ (1972)

„Wir sind unwürdig!“ schallt es durch den Backstage-Bereich. Kurz darauf, wir schreiben das Jahr 1992, erhalten Wayne Campbell und Garth Algar auf der Leinwand eine doch recht unerwartete Lektion in amerikanischer Geschichte. Ihr Lehrer: Alice Cooper. Genau, das ist der Mann, der sich im Kino meistens selber spielt, weil gewöhnliche Rollen nicht halb so interessant sind wie er. Er ist wohl für die meisten der Urtyp und Godfather des Hardrock.

Mit mittlerweile über 60 Jahren ist er aktiver denn je, war 2010 erstmalig auf dem Wacken zu Gast und haute uns 2011 mal eben noch ein sattes Studio-Album um die Ohren. Sein erster und bis heute größter kommerzieller Erfolg in Deutschland gelang Alice Cooper, der als Vincent Damon Furnier auf die Welt kam, bereits vor 40 Jahren mit dem Album „School‘s out“, unumstritten ein wahrer Meilenstein der Rockgeschichte.

Hatten die Vorgänger bereits die Millionen-Grenze in den Staaten geknackt, war der eigenwillige Stil von Horror-Alice nun auch über den großen Teich geschwappt und seitdem verbreitet der Meister auch bei uns Angst und Schrecken. School‘s out forever! tl

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Das meinen andere Leser zu "Auf Wiederhören: Alice Cooper – „School´s Out“ (1972)":


schrieb am

School’s out war meine allererste LP – echt nur mit Damenslip, der über die Platte gestülpt war, und der zum Schulpult ausklappbaren Plattenhülle!

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schrieb am

Alice Cooper muss man einmal Live erlebt haben.
Auch wenn er in den letzten Jahren darauf verzichtet hat auf der Bühne lebenen Hühnern die Köpfe abzubeißen (GOTT SEI DANK) ist seine Show ein absolutes Erlebnis. Der Alte Herr hat´s RICHTIG drauf!
Für seine geistige und körperliche Fitness macht der Sohn eines Pfarrers aber auch was, er spielt Golf und das sogar sehr erfolgreich sein Handicap ist 2!
Wenn Ihr die Möglichkeit habt solltet Ihr ihn Euch umbedingt anschauen und keine Angst „Ihr seit würdig“ ;-)

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