3 Fragen an André Matyschik

Freistil

André Matyschik ist angekommen.

Think Positive!

André Matyschik hat es geschafft. Nach mühsamer Planung und noch aufwändigerer Umsetzung ist der Umzug von der Dammstraße zum Schliepsteiner Tor elegant vollzogen worden. Und das sogar trotz erzwungener Auszeit, die ihm ein sommerlicher Motorradunfall abverlangte. Pünktlich zum 1. Oktober hat Matyschik sein Freistil-Modegeschäft eröffnet – mit dreimal so viel Platz wie zuvor und einer atemberaubenden Oldschool-Inneneinrichtung aus dem Bestand, der weitestgehend erhalten und übernommen wurde.

André, der Umzug zum Schliepsteiner Tor ist hinsichtlich der Distanz ein nicht allzu großer. Doch wenn man sieht, welche Kapazitäten du nun zur Verfügung hast, ist dieser Schritt auch ein mutiger. Ist er gut überlegt?
Das Glück ist mit den Mutigen, sagt man doch. Aber tatsächlich stellte sich mir nach fünf Jahren Freistil in der Dammstraße auch eine grundsätzliche Frage: Höre ich ganz auf oder vergrößere ich das Geschäft? Hierauf musste ich eine Antwort finden, mit der ich mich rundum wohlfühlen konnte, weil sie die Weichen für mein weiteres berufliches Leben stellte. Insofern ist der Wechsel in ein Geschäft in der 1A-Lage von Bad Salzuflen nur die konsequente Beantwortung einer sich aufdrängenden Frage gewesen. Beeinflusst wurde meine Entscheidung natürlich auch dadurch, dass sich mit dem ehemaligen Geschäft Hunecke am Schliepsteiner Tor eine absolute Traumadresse anbot, wie ich sie mir nicht schöner hätte vorstellen können. Und die mir obendrein die räumlichen Möglichkeiten bot, die ich für mein Freistil-Geschäft benötige, um vor Ort auch dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Wo siehst du dich, dein Geschäft und Bad Salzuflen in fünf Jahren?
Da ich sagen kann, dass das jetzige Ladenlokal genau dem Traum entspricht, den ich immer von einem eigenen Modeladen hatte, ist es selbstverständlich, dass ich auch in fünf Jahren noch genau an selber Stelle mit Freistil erfolgreich sein möchte – in Bad Salzuflen, für Bad Salzuflen und Umgebung. Also ist mein Umzug auch ein ganz klares Bekenntnis zum Standort und der Stadt, in der ich mittlerweile nicht nur arbeite, sondern auch äußerst gern wohne.

Gibt es etwas, das du in Bad Salzuflen gern verändern würdest? Was könnte oder müsste hier besser laufen?
Alles! Nichts! Egal! Ich habe in meiner langen beruflichen Laufbahn in vielen unterschiedlichen Städten und Kommunen gearbeitet. Dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass jeder Standort seine Vorteile aber auch seine Probleme hat. Immer da, wo Menschen und unterschiedliche Interessen
aufeinandertreffen, gibt es Reibungspunkte. Das ist völlig normal und leider nicht zu verhindern. Trotzdem wünsche ich mir nach fünf Jahren Geschäftstätigkeit in Bad Salzuflen vor allem eines: Mehr Interesse, Toleranz und Offenheit für neue Ideen. Denn wie sagte schon Oscar Wilde so treffend und schön? Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende! In diesem Sinne: Think positive!

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