Bauernopfer
Spiel der Könige
Regie: Edward Zwick
Drama / Biografie
115 Minuten
Mit Tobey Maguire, Liev Schreiber, Michael Stuhlbarg, Peter Sarsgaard

© Studiocanal GmbH

Wie es der Titel erahnen lässt, geht es bei Bauernopfer um Schach. Allerdings weniger um Taktik und Strategie, sondern um die Begeisterung, die Instrumentalisierung und um einen der Größten der Sportart.
 
Der Amerikaner Bobby Fischer (Tobey Maguire) war von 1972 bis 1975 Schachweltmeister. Als Wunderkind gestartet, steigerte Fischer mit zunehmenden Alter sowohl seine Spielstärke als auch seinen Hang zu Exzentrik und Paranoia. Seinen Wahnvorstellungen und Verschwörungsahnungen begegnete er mit immer abstruseren Theorien. Und mit skurrilen Forderungen, mit denen er die Veranstalter der großen Schachturniere zur Weißglut trieb. Wurden sie nicht erfüllt, blieb er den Matches auch schon mal fern. Als Bobby Fischer im Jahr 1972 in Reykjavik endlich auf seinen großen Widersacher, den Russen Boris Spasski, traf, ging es um weit mehr als um ein Schachspiel – aber das hatte Fischer ja schon immer gewusst.

Wie dicht Genialität und Wahnsinn beieinander liegen, zeigt die Biografie  von Bobby Fischer. Regisseur Edward Zwick zeichnet seinen Antihelden als ruhelosen Geist, der als (Bauern-) Opfer zwischen die Fronten des Kalten Krieges gerät.  

ta

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