Bad Salzuflen (ots)
(nkeu). Zu einem Tier in Notlage ist die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen am Dienstagnachmittag (01.09.2026) in den Gröchteweg alarmiert worden. Das 29-jährige Pferd „Sally“ war in einen halben Meter tiefen Entwässerungsgraben gestürzt. Das Tier lag auf dem Rücken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Wasser befand sich glücklicherweise keins in dem Graben.
Bei Alarmierung der hauptamtlichen Kräfte sowie der Löschgruppe Bad Salzuflen und den Maschinisten des Löschzuges Schötmar/Werl-Aspe wurde vorsorglich aufgrund der gemeldeten Größe des Tieres der Teleskoplader der Feuerwehr Bad Salzuflen mit zur Einsatzstelle hinzugezogen. Um Verletzungen sowohl bei dem in Notlage geratenen Tier als auch bei den Kräften der Feuerwehr zu vermeiden, sicherten die Einsatzkräfte zunächst die Hufe des Pferdes. Anschließend wurde vorsichtig Erdreich neben dem Tier abgetragen – erst mit dem Teleskoplader, dann mit Schaufeln und Spaten. Durch den geschaffenen Platz konnte das Tier mit Hilfe von Bandschlingen auf die Seite gedreht werden. In dieser Position richtete Sally sich wieder auf.
Vorsorglich wurde ein Pferdegeschirr samt weiteren Rettungsmaterial von der Feuerwehr Herford angefordert. Letztendlich musste dies nicht mehr zum Einsatz kommen. Während der gesamten Rettungsmaßnahme wurde Sally von einer Reiterin betreut und beruhigt, was die Arbeit der Einsatzkräfte enorm erleichterte. Auch ein Tierarzt war vor Ort und begleitete den Einsatz.
Nach circa 30 Minuten war die Rettung erfolgreich abgeschlossen: Sally war wieder auf den Beinen, augenscheinlich unverletzt und die Kräfte der Feuerwehr rückten wieder ein.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/135948/6343935



