Wingenfelder:Wingenfelder verzauberten den Bahnhof

Kai Wingenfelder liest den SALZSTREUNER!

Kai Wingenfelder liest den SALZSTREUNER!

Es sind diese Abende, an denen einfach alles passt, selbst wenn so manches daneben geht. Der erste Gig der Minitour von Wingenfelder:Wingenfelder, der im Bahnhof Bad Salzuflen fast 200 Leute verzauberte, war solch ein Abend.

Entspannt und ungeheuer gut gelaunt servierten die „Fury in the Slaughterhouse“-Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder mit ihrer nicht weniger gut gelaunten Band dem Publikum ein Zweieinhalbstunden-Brett, das sich aus alten Fury-Songs (in neuem akustischen Gewand), frischen Sachen und noch unveröffentlichen Stücken zusammensetzte. Zwischen den Songs, die mit einem fetten Sound durch die Bahnhofshallen fegten, gab es Anekdoten zu den Entstehungsgeschichten der Stücke, selbsterlebte Geschichten aus und von Bad Salzuflen und Ausflüge in die Welt der Fußballfans.

Obwohl die Wingenfelders mit dem Sound auf der Bühne schwer zu kämpfen hatten („Beim Soundcheck klang das alles hier irgendwie wie ohne euch“) und bei „Won´t forget these days“ der erste Einsatz konsequent und viel beklatscht verpasst wurde, blieben die Jungs locker, leicht und unheimlich sympathisch.

„Es gibt Läden, in denen fühlt man sich als Künstler einfach wohl. Man kann es nicht erklären, aber auf einmal und irgendwie wollen plötzlich alle da mal spielen. Der Bahnhof könnte solch ein Laden werden.“ Mit diesem Kompliment an das LOK-ation gab Kai Wingenfelder nach dem Konzert seinen Erklärungsversuch dafür, warum dieser Abend nicht nur für die Gäste ein besonderer war. Wir sehen uns bestimmt wieder!

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