Achtung: Diese Veranstaltung wurde aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von Coronavirus-Infektionen kurzfristig abgesagt.


Der Titel könnte auf die Zeit nach Corona hinweisen. Tatsächlich thematisiert das Schauspiel von Magnus Vattrodt jedoch das selbstbestimmte Sterben. Und nicht nur das: Auch der Umgang mit der Familie und das Auflösen alter Konflikte werden dramatisch aufgegriffen. 2015 wurde der Aufbruch im TV gezeigt, am 5. Februar soll er vom Landestheater Detmold in der Konzerthalle aufgeführt werden.

Holm ist unheilbar krank, er möchte sein Leben selbstbestimmt in der Schweiz beenden. Doch davon weiß seine Familie bisher noch nichts. Also lädt er seine beiden Töchter, seine ExFrau und die besten Freunde zu einem letzten gemeinsamen Festessen ein. Als Holm den Gästen seinen Entschluss verkündet, stößt sein Vorhaben nicht auf das erhoffte Verständnis, sondern auf Irritation und Wut. Es bricht eine Diskussion los, bei der ungelöste Konflikte, lang gehütete Geheimnisse und verdrängte Wahrheiten ans Licht kommen. Bissig, pointiert-witzig und doch emotional tiefgehend werden das Thema Sterbehilfe, das Hinterfragen des eigenen Lebens und der Umgang mit familiären Konflikten unterhaltsam auf den Tisch gebracht. Für die Filmvorlage zum Stück erhielt Autor Magnus Vattrodt 2016 den Deutschen Fernsehpreis für das beste Drehbuch.

Karten können im Moment nur telefonisch oder per Mail bei der Theaterkasse bestellt werden.

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