
Saisonauftakt am 3. Oktober in der Konzerthalle mit einer Uraufführung von Giovanni Allevi, Tschaikowskys 1. Klavierkonzert und Beethovens Siebter
Bad Salzuflen. Eine neue Konzertsaison beginnt immer auch mit einem kleinen Versprechen: dass etwas Vertrautes wiederkehrt – und zugleich etwas zu entdecken ist. Wenn die Nordwestdeutsche Philharmonie am Samstag, 3. Oktober 2026, um 19.30 Uhr in der Konzerthalle Bad Salzuflen ihr erstes Abonnementkonzert der Saison 2026/27 spielt, ist dieses Versprechen besonders wörtlich zu nehmen. Denn neben Beethoven und Tschaikowsky steht ein Werk, das an diesem Abend überhaupt erst ins musikalische Leben tritt: Giovanni Allevis „Lost Time Symphony“ erlebt ihre Uraufführung.
Am Pult steht zum Saisonauftakt selbstverständlich Jonathan Bloxham, Chefdirigent der NWD. Seit der Saison 2024/25 prägt der britische Dirigent das Orchester und verbindet dabei Neugier auf neue Musik mit einem besonderen Gespür für das sinfonische Repertoire. Nun eröffnet er die Bad Salzufler Saison mit einem Programm, das gleich mehrere Zeiten und Klangwelten miteinander ins Gespräch bringt. Den Anfang macht Giovanni Allevi, der italienische Pianist und Komponist, mit seiner „Lost Time Symphony“. Der Titel klingt beinahe wie eine Einladung, für einen Moment aus dem Takt des Alltags auszusteigen. Vor allem aber ist dieses Werk ein musikalisches Ereignis: Die NWD bringt die neue Komposition zur Uraufführung. Sie gehört damit zu den ersten Entdeckungen der Saison 2026/27.
Danach gehört die Bühne Aleksandar Madžar. Der in Belgrad geborene Pianist, der bei internationalen Wettbewerben vielfach ausgezeichnet wurde und seit Jahrzehnten auf bedeutenden Konzertpodien zu Hause ist, spielt Peter Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23. Es ist eines jener Werke, bei denen sich sofort ein großes musikalisches Bild einstellt: ein kraftvoller Beginn, ein Klavier, das sich immer wieder gegen die orchestrale Klangfülle behauptet, und schließlich jene Mischung aus Virtuosität, Melodie und romantischem Überschwang, die Tschaikowskys Musik unverwechselbar macht. Zum Schluss dann Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 7 – Musik, die beinahe körperlich wirkt. Rhythmus und Bewegung treiben das Werk voran; schon Richard Wagner hörte darin die „Apotheose des Tanzes“.
So begegnen sich in diesem ersten Abonnementkonzert in Bad Salzuflen Uraufführung und Meisterwerk, Gegenwart und musikalisches Gedächtnis. Vielleicht ist genau das ein schöner Auftakt für eine Saison: nicht einfach dort weiterzumachen, wo die vorige aufgehört hat, sondern die Türen weit zu öffnen – für das, was man kennt, und für das, was man noch nicht kennt. Jetzt noch ins NWD-Abonnement Bad Salzuflen einsteigen: Wer die neue Saison nicht nur mit diesem Auftakt, sondern über das ganze Konzertjahr hinweg erleben möchte, kann sich jetzt noch ein Abonnement für die Konzertsaison 2026/27 in Bad Salzuflen sichern. Das Sinfoniekonzert-Abonnement umfasst acht Abonnementkonzerte mit festem Sitzplatz zu attraktiven Konditionen. Wer jetzt noch einsteigen möchte, kann sich direkt an das Kulturbüro in Bad Salzuflen (Parkstraße 20, Tel. 05222 952992) wenden; dort werden die verfügbaren Plätze gemeinsam ausgewählt und das Abonnement wird unkompliziert abgeschlossen. Einzelkarten sind über die NWD-Geschäftsstelle, den Reservix-Webshop der NWD sowie über die Tourist-Information Bad Salzuflen erhältlich.
Pressemitteilung von der Nordwestdeutschen Philharmonie












