Unruhige Zeiten – Die Glosse für den Juni 2019

In Sachen Neuanschaffungen kann man sich in Bad Salzuflen schnell unbeliebt und zum Gespött machen. Und auch beim Thema Toilettenanlagen kann man bei uns leicht mal ins Klo greifen: Erst wollen alle eine haben, doch wenn sie da ist, ist sie zu teuer, am falschen Ort und außerdem noch entgeltpflichtig.

Dabei kann sich Schötmar doch wirklich freuen: Endlich gibt es mal etwas, das Salzuflen noch nicht hat. Im schlimmsten Fall hätte man ja auch wieder die abgelegten Sachen aus der Innenstadt bekommen können. Dieser Logik folgend hätte es für Schötmar theoretisch auch die Salzhof-Toilette sein können. Das hätte dann sicher auch wieder allen gestunken …

In der Innenstadt naht der Verkehrsberuhigungsversuch, der allerdings vor allem Unruhe schafft und mehr Fragen offen als Straßen geschlossen lässt. Sicher ist nur eines: Nichts ist so beständig wie das Provisorium. Also egal, was vorübergehend kommt – es kommt, um zu bleiben. Man kann sich darauf einstellen, dass die Übergangslösung dann mindestens zehn Jahre bleibt. Darauf könnte man wetten.

Apropos Wetten: Es werden noch welche angenommen, wenn es um die Frage geht, wann die Seeterrassen endlich wieder aufmachen. Im Moment liefern sich bei den Buchmachern der September 2019 und der Oktober 2021 ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch über den Namen wird noch spekuliert. Aber das steht auf einem anderen Extrablatt.

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