Streusalz. Die Glosse im Februar 2011

Eigentlich werden die Tage ja langsam wieder länger – nur in Salzuflen soll es mal wieder dunkler werden:

Die Lichter sollen früher ausgehen und länger ausbleiben. Fragt man sich, wozu wir uns dann überhaupt noch eine Straßenbeleuchtung gönnen? Könnte man ja auch gleich ganz einsparen. Andererseits ergeben sich dadurch auch völlig neue Wege der Kontaktanbahnung: Wenn man sich erst mal gemeinsam den Weg ins Alpenmax ertastet hat, hat man doch gleich auch eine Gesprächsbasis zum weiteren Kennenlernen… Und die Intensivtäter unserer Stadt freuen sich, weil sie künftig früher anfangen können „zu arbeiten“ und demzufolge früher Feierabend haben. Es hat also auch alles seine guten Seiten…

Von einer weniger guten Seite zeigt sich auch so manche Diskussion im Rathaus: Verkehrsinseln mit Rabatten und Kies soll es künftig geben, Fachleute halten Blumen für pflegeleichter und wollen mit Rosen eine bessere Seite der Stadt zeigen. Bleibt nur die Frage offen, woher man im Rathaus plötzlich so viel Kies hat, wo doch dauernd gespart werden soll? Der ganze Kies wäre vielleicht besser genutzt, wenn man damit die Schlaglöcher füllt…

In Schötmar will man weiter nach links – links abbiegen zum Bahnhof nämlich, obwohl es sich staut. Ob Busse oder Linksabbieger den Rückstau an der Bahnschranke verursachen, ist unklar. Klar ist dagegen, dass die Einzelhändler gegen ein Linksabbiege-Verbot sind, die Bahn dafür, und die Autofahrer sowieso fahren, wie es gerade passt. Wo sind eigentlich die Pläne für die Schötmaraner Fußgängerzone, wenn man sie mal braucht?

Kommentar verfassen

Das meinen andere Leser zu "Streusalz. Die Glosse im Februar 2011":


schrieb am

Endlich mal ein Artikel der genau das auf den Punkt bringt was alle Welt denkt! Was ist nur aus unserem „schönen“ Bad Salzuflen geworden!

Antworten