11.11.2011 // Misery

Vergleiche aus der Welt des Fußballs, wie sie häugig von Politikern verwendet werden, sind in. Und schrecklich. Für unser Urteil über die Ohnsorg-Aufführung von Misery fällt uns aber nichts besseres ein als: Der Zug zum Tor hat gefehlt. Eigentlich war alles drin, was für ein spannendes (Schau-) Spiel erforderlich ist: Eine Stephen-King-Story, hervorragende Akteure und ein schaurig-schönes Bühnenbild.
Und trotzdem: Irgendwie fehlte der richtige Kick. Die Bedrohung, die von der irren Anni Wilke (Herma Koehn) auf den vor ihrer Haustür verunfallten Bestsellerautor Paul Schellhorn ausging, sprang nicht über. Da halfen auch „bittere Pillen“, Ratte und Axt nicht.

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