DVD-Check: Money Monster (2016)

Money Monster

Money Monster // © 2016 Sony Pictures Home Entertainment

Money Monster – Rede oder Sterbe

Einige (wenige) Hollywood-Größen können machen, was sie wollen: Es ist mal gut oder auch mal schlecht – doch es ist nie belanglos.

Jodie Foster zählt mit Filmen wie Panic Room, Contact und Nell seit Jahrzehnten zu diesen glücklichen Gesichtern. Selbst dann, wenn sie ihr eigenes nicht einmal in die Kamera halten muss. Mit ihrer neuesten Regiearbeit Money Monster greift das fast 54-jährige Multitalent ein Thema auf, das kaum komplizierter und undurchsichtiger sein könnte: Der Hochfrequenzhandel mit Wertpapieren. Foster erzählt die Geschichte des eitlen Börsen-TV-Gurus Lee Gates (George Clooney), der durch seinen falschen Börsentipp die Zukunft des jungen Familienvaters Kyle ruiniert. Da Kyle glaubt, nichts mehr verlieren zu können, überfällt er das TV-Studio des Wall-Street-Moderators und nimmt diesen vor laufender Kamera und samt Produktionsteam als Geisel. Der ruinierte Kidnapper verlangt nach Antworten, die ihm der Finanzfachmann kaum geben kann. Jodie Foster hat mit Money Monster einen Thriller geschaffen, der in seiner Einfachheit wohl kaum annähernd an die Komplexität und Plausibilität der Wahrheit heranreicht. Gerade das macht ihn extrem interessant. ta

Titel: Money Monster
Regie: Jodie Foster
Genre: Thriller
Laufzeit: 99 Minuten
Schauspieler: Julia Roberts, Jack O’Connell, Dominic West, Caitriona Balfe, Giancarlo Esposito

Foto: © 2016 Sony Pictures Home Entertainment 

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