DVD-Check: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Das Weltall, bemerkenswerte Frauen und Kevin Costner – die Zusammensetzung dieses Films könnte auf einen Trashfilm par excellence hinweisen. Doch stattdessen erweist sich Hidden Figures als unterhaltsames Lehrstück in Sachen Gleichberechtigung.

In den 1950er- und 1960er-Jahren ist der Wettstreit um die Vormachtstellung der Supermächte voll entfacht. Nicht nur Mutter Erde, auch das Weltall soll erobert werden. Sowohl die USA als auch die Sowjetunion setzen alles daran, die ersten Menschen zunächst in den Orbit und anschließend auf den Mond zu schießen. Der Arbeitskräftemangel, den der Zweite Weltkrieg auch in den USA auslöste, hat die hochintelligenten Afroamerikanerinnen Katherine Goble, Dorothy Vaughan und Mary Jackson zur NASA gebracht. Hier sind die drei Mathematikerinnen in der Abteilung Colored Computers beschäftigt, die bereits mit ihrem Namen die alltägliche Diskriminierung deutlich macht. Mit Intelligenz, Hartnäckigkeit und Kevin Costner (als Bereichsleiter Al Harrison) nehmen die Damen jedoch den Kampf an, um schließlich im Verborgenen zum unverzichtbaren Bestandteil der amerikanischen Weltraumgeschichte aufzusteigen. Drei Oscar-Nominierungen. ta

DVD-Cover Hidden FiguresHidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Regie: Theodore Melfi
Drama
127 Minuten

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