DVD-Check: Nur ein kleiner Gefallen

Was haben wir denn da? Nur ein kleiner Gefallen beginnt wie eine bunte Mädelskomödie, bekommt über die Laufzeit aber immer mehr schwarze Film-Noir-Anstriche verpasst.

Dass der Mix großartig funktioniert, ist der souveränen Crew des Films zu verdanken. Über Anna Kendrick haben wir uns schließlich bereits in Pitch Perfect amüsiert und mit Blake Lively haben wir in The Shallows mitgefiebert. Außerdem ist Regisseur Paul Feig ohnehin unschlagbar, wenn es darum geht, komödiantische Frauen-Power auf die Leinwand zu bringen: Brautalarm, Bad Teacher und Taffe Mädels sprechen für sich – und für ihn.

Um den Spaß an dem Film nicht zu verderben, kann die Handlung nur angedeutet werden: Die junge Witwe Stephanie (Anna Kendrick) beweist sich Tag für Tag als hyperhilfsbereite Übermutti und mäßig erfolgreiche Video-Bloggerin. Als sie eines Tages die extravagante aber unnahbare PR-Managerin Emily (Blake Lively) kennenlernt, ist sie Feuer und Flamme für die neue, aufregende Freundschaft. Emiliys Bitte, Stephanie möge für einige Stunden nach der Schule auch auf ihren Sohn aufpassen, kommt die ziemlich beste Freundin nur allzu gern nach. Doch aus den Stunden der Abwesenheit werden Tage. Stephanie begibt sich auf die Suche nach Emily. Sehr lustig und ein bisschen spannend.  ta

DVD Cover Nur ein kleiner GefallenNur ein kleiner Gefallen
Regie: Paul Feig
117 Minuten
Komödie / Krimi

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