Corona-Krise: Stadtwerke ermöglichen wieder Kundenbesuche

Stadtwerke Bad Salzuflen Verhaltensregeln in der Corona-Krise
Verhaltensregeln für Besucher der Stadtwerke Bad Salzuflen in der Corona-Krise // Foto: Stadtwerke Bad Salzuflen

Bad Salzuflen – Die Stadtwerke ermöglichen ab dem 27. April wieder Kundenbesuche im Servicezentrum an der Uferstraße. Durch gezielte Maßnahmen wird der Zutritt ins Servicezentrum für eine bestimmte Personenanzahl möglich sein. Auch für den technischen Betrieb gibt es besondere Vorgaben. Sicherheit steht für die Mitarbeiter und Kunden an erster Stelle. Der Betrieb der Bäder ist weiterhin nicht erlaubt.

Die Stadtwerke legten eine Betriebspause über die Osterferien ein. Diese, in der Stadtwerke-Geschichte bislang einmalige Maßnahme diente dem Schutz der Mitarbeiter. Die Pause wurde gezielt für ausgewählte Unternehmensbereiche durchgeführt, denn die sichere und zuverlässige Versorgung mit Energie- und Wasser ist auch in Krisenzeiten immer gewährleistet.

„Die Betriebspause war ein gutes Mittel um ein Maximum an Sicherheit für die Mitarbeiter der Stadtwerke in der Hochphase der Pandemie zu ermöglichen. Wir sind sehr froh, dass diese Maßnahme von Kunden, Marktpartnern und der Belegschaft sehr gut angenommen wurde. Die Energie- und Trinkwasserversorgung war und ist selbstverständlich zu jeder Zeit sichergestellt. Wir sind uns der besonderen Verantwortung bewusst, die wir nicht nur in dieser Krise tragen.“ erklärt Volker Stammer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Salzuflen.

Mit der Öffnung des Kundenzentrums geht der Stadtwerke-Betrieb mit besonderen Schutzmaßnahmen in kleinen Schritten wieder in Richtung Normalität über. „Die aktuellen Erkenntnisse und Entwicklungen nutzen wir, um einen bestmöglichen und sicheren Betrieb zu ermöglichen.“ so Stammer weiter. 

Im Kundenzentrum an der Uferstraße darf sich vorerst nur eine Anzahl von sieben Besuchern gleichzeitig aufhalten. Es gilt eine Mund-Nasenschutzpflicht für die Besucher. Die Kunden sollen sich bei Eintritt die Hände desinfizieren und den empfohlenen Mindestabstand einhalten. „Wir stellen einen Desinfektionsmittel-Spender zur Verfügung und rüsten die Büros mit Kundenkontakt mit einem Plexiglas-Spuckschutz aus. Dadurch sollen unnötige Infektionsrisiken vermieden werden.“ so Stammer weiter.

Weiterhin sollte der persönliche Kontakt nur in besonderen Fällen genutzt werden. „Der Großteil unserer Prozesse kann bereits digital und telefonisch abgewickelt werden. Wir sind gerne bereit in dieser besonderen Zeit mit unseren Kunden pragmatische Lösungsansätze zu finden. Unser persönlicher Kundenservice wird aber sehr geschätzt und wir sind froh, ihn wieder anbieten zu können.“ freut sich Stammer.

Es gibt besondere Regelungen, wie die Stadtwerke-Monteure in Zeiten von Corona arbeiten. Die Mitarbeiter werden beispielsweise mit Atemschutzmasken ausgestattet. Monteure starten ihren Dienst auch direkt von Zuhause um Infektionsrisiken zu vermeiden. So tritt auch im technischen Betrieb wieder teilweise Normalität ein.

Der Betrieb der Bäder ist jedoch weiterhin verboten. Die Mitarbeiter der Bäder müssen daher im Monat Mai vorerst in Kurzarbeit gehen. Die tarifvertraglichen Regelungen sehen eine sehr soziale Aufstockung auf 95 % des Nettoentgeltes für die Mitarbeiter vor. 

„Dennoch hoffen wir, dass wir das Bega-Bad in diesem Sommer öffnen dürfen. Mit ersten Vorbereitungsmaßnahmen im Freibad haben wir bereits begonnen. Wir sehen die Kurzarbeit zunächst nur als überbrückende Maßnahme an.“ so Stammer zur Situation in den Bädern. 

Ob und wie die Bäder in diesem Sommer öffnen können wird sich zeigen. Die Naherholung wird bei einer eingeschränkten Reisemöglichkeit sicherlich einen besonderen Stellenwert erlangen. Die Stadtwerke prüfen bereits Maßnahmen und Angebote um die Kunden hierbei zu unterstützen.

Im Stadtbus werden ebenfalls Schutzscheiben aus Plexiglas installiert um die Fahrer zu schützen und einen vorderen Einstieg und Ticketverkauf möglich zu machen. Der Schulbusverkehr ist wieder aufgenommen worden. Für die Fahrgäste gibt es besondere Regelungen, wie Mund-Nasenschutzpflicht und Mindestabstand, auf die in den Bussen hingewiesen wird.

Sämtliche Maßnahmen werden bei den Stadtwerken durch einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse kontinuierlich überwacht und die Situation wird regelmäßig neu bewertet. So passen die Stadtwerke ihren Betrieb schnell an die neue Situation an. Alle Informationen hierzu finden die Kunden auf einer speziell eingerichteten Website: www.stwbs.de/corona-news.

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