Schlosspark in Schötmar
Unweit des Spitzahorn-Stumpfes (rechts im Bild) wurde mit der Neupflanzung einer amerikanischen Roteiche das Jubiläumsjahr in Schötmar eingeläutet. // Foto: Christopher Berndt

Im Jahr 1921 wurden Schötmar die Stadtrechte verliehen. Zwar gehört der Ort mittlerweile zur Großgemeinde Bad Salzuflen, doch das Jubiläum soll mit einigen Aktionen gefeiert werden. Den Anfang macht ein Baum im Schlosspark …

Unweit des Spitzahorn-Stumpfes, der vor einigen Jahren einem Unwetter zum Opfer fiel, wurde ein neuer Baum gepflanzt. Eine amerikanische Roteiche soll hier nun wachsen und gedeihen – und im Herbst durch seine intensive, rötliche Blattfärbung für echtes Indian-Summer-Feeling sorgen. Die Eiche markiert erst den Anfang einer Reihe von geplanten Aktionen, die im Jubiläumsjahr nach und nach die Besonderheiten der einstigen Industriestadt Schötmar zeigen sollen. Dafür sorgen der Heimat- und Verschönerungsverein, der Bürgerverein Schötmar, der Verein SCHÖTMAR – Zukunft gestalten, die Stadt Bad Salzuflen sowie weitere Akteure, dich sich dem Projekt womöglich auch noch im Verlaufe des Jahres anschließen werden.

Bereits ab dem 1. April, dem Tag der Stadtwerdung im Jahr 1921, geht in Schötmar die Veranstaltung Schötmaraner Blickwinkel – Gestern und Heute an den Start. Historische und aktuelle Aufnahmen sollen hier interessante Früher-heute-Vergleiche ermöglichen. Zu sehen sind die Aufnahmen im Schaufenster des Ladenlokals in der Schloßstraße 4, direkt neben dem Volksbankgebäude. Weitere historische Fotografien sollen – sofern es die Verordnungen zur Ladenöffnung in einigen Wochen zulassen – Mitte April in den Ladenlokalen der Begastraße zu sehen sein.

Auch das Schlossparkfest am 3. und 4. Juli wird, sollte es denn stattfinden können, im Zeichen des Jubiläums stehen. Jazz im Park und die sonntägige Festveranstaltung inklusive. Ab August sollen zudem Vortragsveranstaltungen und Ortsrundgänge angeboten werden. Dr. Stefan Wiesekopsieker, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins, sowie der ehemalige Salzufler Stadtarchivar Franz Meyer geben spannende Einblicke in die Schötmaraner Geschichte. Einen anderen Blick in die Geschichte soll zudem eine neue Tafel am Glockenturm am alten Rathaus in der Heldmannstraße bieten.

Das Kiliansfest, das planmäßig vom 17. bis zum 19. September stattfinden soll, wird ebenfalls um einige besondere Programmpunkte reicher. Unter anderem wird die Deutsche Post ein Sonderpostamt eröffnen und einen Sonderstempel herausgeben. Zudem sollen neue Infos zum Masterplan Schötmar präsentiert und eine Oldtimerbus-Tour zur Schuhfabrik Süllwald nach Wülfer organisiert werden.

Genaue Termine, Informationen zur Durchführbarkeit der Veranstaltungen und die jeweiligen Auflagen werden abhängig von den dann gültigen Coronaschutzbestimmungen unter www.bad-salzuflen.de bekannt gegeben.

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