Lieblingsklänge: Danny Plett „Wie ein Strom“

Die Musik und die tief gehenden Texte des sympathischen Deutsch-Kanadiers haben eine geradezu heilende Ausstrahlung – und das sollen sie auch!

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Holger Tielbürger, Pastor der evangelisch- lutherischen Versöhnungskirche Knetterheide

Es spricht mich an, wenn Menschen authentisch sind. Denny Plett ist es: ehrlich, ungeschminkt und glaubwürdig. So wie seine Musik, manchmal rockig, erdig oder, wie auf diesem wunderschönen Album, eher ruhig und fast balladenhaft. Mit einfühlsamen Melodien erzählt er einen Teil seiner Lebensgeschichte und hält dabei auch mit seinem Glauben und mit schwierigen Tönen nicht hinter‘m Berg. Bereits das erste Lied („Du siehst die Wunden“) geht in die Vollen und lädt geradezu dazu ein, selbst ehrlich zu werden und Gefühle zuzulassen. Es macht Spaß und tut gut, sich von Danny Plett in diesen Strom, den er in der Liebe Gottes gefunden hat, hineinziehen zu lassen: Sei es bei seinen Solo-Auftritten vor einem kleinen, fast privaten Publikum, bei großen Konzerten mit Band, Chor und Tausenden von begeisterten Fans (wie z. B. in der Arena in Oberhausen) oder aber beim Hören dieses Albums.

(Holger Tielbürger, Pastor der evangelisch- lutherischen Versöhnungskirche Knetterheide)

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