DVD-Check: The Last Witch Hunter

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© Concorde // Regie: Breck Eisner, Fantasy, 103 Minuten

 

Viel Hokus Pokus, wenig Verstand

Wenn sich Vin Diesel zur Hexenjagd aufmacht, verlieren alle: Die Hexen, Vin Diesel und die Zuschauer.

Hollywood im Franchise-Fieber: Eine ausgeklügelte Story, ein Held mit mehr Leben als eine Katze und ein schier unendliches Potenzial an Endgegnern machen aus einem erfolgreichen Eintagsüberflieger schnell einen serientauglichen Blockbuster.

Auch die Macher von The Last Witch Hunter haben wohl so gedacht, nur leider kommt ihr Fantasy-Werk schon in den ersten Minuten heftig ins Stottern. Und das liegt nicht nur daran, dass die Vin-Diesel-Lok eine Menge Sand im Getriebe hat. Zwar knallt und kracht es in dem Film an allen Ecken, nur leider meist nicht dort, wo es Sinn macht und der Geschichte in die Spur hilft. Diesels Figur, der Hexenjäger Kaulder, kommt uns irgendwie bekannt vor. Seine Biografie weist einige Parallelen zu der des Highlanders auf. Bei dem hieß es schon 1986: Es kann nur einen geben. Hoffen wir, dass sich der Witch Hunter auch dieses Motto zu Herzen nimmt und die Untoten künftig ruhen lässt.

Tipp für Freunde des Übernatürlichen: Die sehenswerten Oscar-Filme Mad Max: Fury Road, Der Marsianer und Ex Machina stehen ebenfalls im Videothekenregal. ta

The Last Witch Hunter
Regie: Breck Eisner

Concorde Video
102 Minuten
FSK ab 12 Jahren freigegeben

 

 

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