Abstellgleis 1

Gleis-1-Konzert mit The Basement Boyz.

Ganz schön traurig – seit knapp einem Jahr hat der Bad Salzufler Verein Gleis 1 kulturbahnhof schon keine Veranstaltung mehr durchführen können. Noch trauriger – es wird auch wohl keine mehr geben.

Denn wie wir erfahren haben, wird sich der einst sehr rührige Verein in den kommenden Wochen auflösen und das ambitionierte Projekt Kultur für Bad Salzuflen auf das Abstellgleis schieben. „Es fehlt einfach an Aktiven, die unsere Veranstaltungen im Bahnhof mitplanen und durchführen wollen“, heißt es seitens der verbliebenen Macher. Sehr schade, denn in seiner elfjährigen Geschichte hat der Verein rund 150 Veranstaltungen auf die Beine und auf die Bühne gestellt. Konzerte, Lesungen und Poetry Slams –
alles das hätte es hier ohne Gleis 1 in der bunten Vielfalt nicht gegeben. Sogar eine eigene Konzertreihe – mit zahlreichen Stars der Blues- und Soulszene – veranstaltete der Verein in seiner Blütezeit. Doch bereits in den letzten Jahren musste das Programm deutlich zurückgefahren werden.

Die eigenen Bahnhofsveranstaltungen von Daubel Events sind von der Gleis-1-Auflösung nicht betroffen. Sie werden weiterhin durchgeführt, sobald es wieder möglich ist.

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Das meinen andere Leser zu "Abstellgleis 1":


schrieb am

Dieser Bericht nimmt inhaltlich eine Entscheidung vorweg, die nur in der Jahreshauptversammlung des Kulturvereins Gleis 1 von den Mitgliedern am 1. Dezember 2020 getroffen werden kann.

Antworten

    schrieb am

    Lieber Georg,

    bitte klärt das intern! Wir haben die Informationen von einem Vorstandsmitglied erhalten und umgesetzt. Wir haben den Artikel daraufhin überprüfen lassen und eine Freigabe vom Vorstandsmitglied erhalten. Mehr geht nicht! Wir sind sicher, dass ihr das intern auflösen könnt.

    Das Salzstreuner-Team

    Antwort an Georg Kälble

schrieb am

„An die Redaktion des Salzstreuners!
Es ist die Aufgabe des Journalisten und der seriösen Medien über Fakten und Entwicklungen zu berichten.
Die Vorwegnahme einer Entscheidung, welche erst durch eine Mitgliederversammlung als Beschluss legitimiert werden muss, zu veröffentlichen, ohne die Quellen zu nennen, hat den Geruch der Meinungsbeeinflussung der Mitglieder im vornherein, möglicherweise auch unbeabsichtigt. Schade!
Man sollte ein Grab erst dann zuschaufeln, wenn man sich sicher ist, das der Tod des Betreffenden eindeutig festgestellt wurde. “
MfG ein (ungefragtes) Mitglied des Vorstandes Heinz Eichler

Antworten

    schrieb am

    Lieber Heinz,

    bitte klärt das intern! Wir haben die Informationen von einem Vorstandsmitglied erhalten und umgesetzt. Wir haben den Artikel daraufhin überprüfen lassen und eine Freigabe vom Vorstandsmitglied erhalten. Mehr geht nicht! Wir sind sicher, dass ihr das intern auflösen könnt.

    Das Salzstreuner-Team

    Antwort an Heinz Eichler

schrieb am

Der Bericht „Abstellgleis 1“ erweckt den Eindruck, als sei die Entscheidung, den Kulturverein Gleis 1 aufzulösen, schon längst gefallen. Dabei ist es jedoch so, dass die Mitglieder in ihrer Jahreshauptversammlung am 01.12.2020 darüber zu befinden haben, ob und wie es mit Gleis 1 weitergeht. Insofern nimmt der Bericht eine Entscheidung vorweg, die noch gar nicht getroffen worden ist. Ich halte diesen Beitrag für sehr schlecht recherchiert. Die Überschrift ist zudem eine schallende Ohrfeige ins Gesicht derer, die sich über viele Jahre hinweg ehrenamtlich für diesen Verein engagiert haben.

Antworten

    schrieb am

    Lieber Georg,

    auf deinen Kommentar bezüglich des Inhaltes haben wir geantwortet. Siehe deinen letzten Kommentar.

    Eine Ohrfeige für die Ehrenamtlichen können wir nicht erkennen, da das „Abstellgleis“ im Text aufgegriffen und erläutert wird. Vielmehr haben wir gewürdigt, was der Verein in den vergangenen Jahren auf die Gleise gestellt hat. Und dass es ohne den Verein weitaus stiller in unserer Stadt gewesen wäre. Wir haben Gleis 1 immer gern begleitet und unterstützt. Sollte es also wirklich mit dem Verein weitergehen, sind wir gern wieder an eurer Seite.

    Alles Gute!
    Das Salzstreuner-Team

    Antwort an Georg Kälble