Von Uwe Voehl. Illustriert von Ulrich Tasche.

Wen wählen wir eigentlich im September – oder per Briefwahl sogar schon ab August? Höchste Zeit, den KanzlerkandidatInnen auf den Zahn zu fühlen. Alle drei erfüllten meine Bitte um ein möglichst aussagekräftiges Statement.

Annalena Baerbock: „Making Heimat heißt für uns: Hühner, Schweine, was haste? Kühe melken. Ich setze mich als Bundeskanzlerin voll ein für klimagerechten Wohlstand, auch für Handwerkende und Arbeitende mit wertvollem grünem Wasserstoff, vor allem auch in der Fläche und perspektivisch mit der Unterstützung der Luftfahrt. Da muss man aus meiner Sicht gemeinsam genau hinschauen und Europa muss sich in der Welt behaupten, mit Ideen von anderen gerade in dieser unglaublich sensiblen Situation. Das ist mir wichtig.“

Olaf Scholz: „Ich gebe hier heute das Versprechen ab: Alles wird viele Milliarden kosten, der Strompreis muss sinken, und nach meiner Wahl werden die Gelder schnell fließen.“

Armin Laschet: „Gleich nach der Wahl werde ich darüber nachdenken, eine Ministerpräsidentenkonferenz einzuberufen, und allein deshalb brauchen wir Europa. Und wenn Europa, dann gemeinsam den Kohleausstieg verantwortlich übernehmen. Wie auch immer. Der Gipfel wird sich damit beschäftigen müssen. Ich danke Ihnen!“

(Fast) sämtliche Zitate sind übrigens abgeschrieben!

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