Mit Musik und Gesang: Matthias Ningel überzeugte bei seinem Auftritt in der Konzerthalle. // Foto: Grita Behrens

Guter Start in die Kleinkunstsaison: Matthias Ningel begeisterte mit einem provokanten Programm. 

Gekonnt provokant. Und den Zuschauerinnen und Zuschauern gefiel es. // Foto: Grita Behrens

Der studierte Musiker und Philosoph Matthias Ningel spielte Blues, Boogie, Schlager und Klassik, während er seine Gedanken über die Widersprüchlichkeiten des Homo Sapiens in oder ohne Versform kundgab. Ningel startete mit Theorien zu Hamsterkäufen, besang verhaltensoriginelle Kinder und begeisterte mit der Ballade von Bettpfosten-Betty. Beim letztgenannten Stück ersetzten die B- und PF-Laute des Textes das Schlagzeug. Am Song Treibjagd beteiligte sich das Publikum, indem es gesanglich die röhrenden Hirsche, singenden Vögel und knackenden Äste des Intros simulierte. Auch zur schönen neuen Welt vertrat der Künstler seinen Standpunkt: Über den Sinn von Katzenvideos, intelligenten Kühlschränken, übergewichtigen Wanderheuschrecken und smarten, aber gehackten Toiletten machte sich Ningel so seine Gedanken. 

Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert. Als Zugabe gab es die zwei besten Liebeslieder aller Zeiten – gleichzeitig vorgetragen.

Grita Behrens

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