17.02.2012 // Die Nervensäge

Nicht mal in Ruhe morden: Winfried Glatzeder und Marcus Ganser als „Nervensäge“ brillierten in der gleichnamigen Komödie von Francis Veber unter der Regie von Jürgen Wölffer im Bad Salzufler Kur- und Stadttheater. Dabei wurde Berufskiller Ralph (W. Glatzeder) nicht nur von dem lebensmüden weil verlassenen Ehemann Francois (M. Ganser) genervt, sondern auch noch von einem äußerst redseligen Pagen, gespielt von Gerd Lukas Storzer, und einer kaputten Jalousie, die immer im falschen Moment zufällt.

Der Killer möchte im gegenüberliegenden Gerichtsgebäude einen Zeugen töten, der Page möchte das Zimmer an Journalisten doppelt vermieten, der verlassene Ehemann möchte sich dort selbst töten, weil ihn das Zimmer an seine Noch-Ehefrau Louise (Gundula Köster) erinnert, deren Psychiater und Liebhaber Dr. Wolf (Matthias Friedrich) auch noch zusätzliche Verwirrung stiftet. Neben den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen wies das Ensemble bei gespielten Fensterstürzen und ähnlichem auch sportliche Qualitäten auf. Mangelnder Realitätssinn tat dem Unterhaltungswert keinen Abbruch.

Renate F.: „Wir sind hin und her gerissen zwischen überzogen und schreiend komisch.“

Anne V.: „Lustiges Stück heute. Ein Gag nach dem anderen und kein einfacher Klamauk.“

Silke R.: „Super. Gut gespielt, man kann sich hineinversetzen und miterleben.“

Petra H.: „Das ist der totale Irrsinn – man möchte die beiden Nervensägen am liebsten selber…“

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