Alles drin, alles dran: Oberflächlich betrachtet, bietet The Finest Hours alles, was spannendes Unterhaltungskino ausmacht. Und trotzdem ist die Hochsee-Disney-Produktion im Kino abgesoffen.

Und das, obwohl sogar die Story hinter der Story von The Finest Hours nicht schlecht ist. Denn sie ist halbwegs wahr: Im Februar 1952 rast ein Nor’easter – ein im Nordosten der USA auftretender großflächiger Megasturm – auf die Küste Neuenglands zu. Vor der Halbinsel Cape Cod wird ein Öltanker buchstäblich in zwei Teile gerissen, ohne dass der Kahn sofort untergeht. Vier unerschrockene Mitglieder der Küstenwache machen sich in einem kleinen Holzboot, das maximal zwölf Menschen fassen kann, auf die Suche nach Überlebenden. Währenddessen kämpft der ranghöchste Offizier des havarierten Schiffes damit, die zerstrittene Mannschaft hinter sich und eine rettende Sandbank unter das Wrack zu bekommen. Jede Sekunde zählt.

Der Mensch gegen die entfesselte See. Vieles in The Finest Hours funktioniert. Die größte Schwäche des Films: Die Zeichnung der Figuren geht im heftigen Wellengang unter. Die Figuren lassen den Zuschauer kalt. ta

 

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