Kinopreview: Suicide Squad

Bild: Warner Bros. GmbH

Kinostart: 18. August 2016
© Warner Bros. GmbH

Ein für viele Fans enttäuschender Vorgänger (Batman v Superman: Dawn of Justice), zum Teil miese Kritiken und eine hanebüchene Story können die Menschen nicht davon abhalten, in Scharen in die nächste DC-Comic-Verfilmung zu rennen. Das Selbstmordkommando Suicide Squad elektrisiert.

Darum geht es: Aus Mangel an Superhelden stellt die Geheimagentin Amanda Waller (Viola Davis) eine Truppe von Superschurken zusammen, um der übermächtigen Kriminalität etwas Schlagkräftiges entgegenzusetzen. Eine Mischung aus bereits inhaftierten Killern, Psychos und Mutanten wird als Task Force X auf die aussichtslosesten Missionen zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung geschickt.

Der perfide Plan könnte aufgehen – denn anscheinend können beide Seiten nur gewinnen. Den Ex-Bösewichten könnte die erfolgreiche Kooperation mit der Regierung eine angenehme Haftminderung einbringen, während die Regierung auf Personal setzt, dessen Verlust bei einem Scheitern durchaus ertragbar wäre. Durch Mini-Sprengsätze, die den Schurken in die Hälse transplantiert werden, sollen sie zudem in der Spur gehalten werden. Doch wie klug ist es wirklich, das Böse mit dem Bösen zu bekämpfen?

DC ist neben Marvel der größte Comicverlag der USA. Seit Jahren liefern sich die beiden Konzerne spannende Duelle um die Vorherrschaft in der Welt der verfilmten Comics. DC zählt zu Warner Bros., Marvel wurde 2009 von Disney geschluckt. Mithilfe der Starbesetzung – Will Smith als Dead-Shot, Ben Affleck als Batman, Jared Leto als Joker und die unglaubliche Margot Robbie als Harley Quinn – will DC den entstandenen Abstand zu Marvel verkürzen. Ein Urteil darüber, ob Regisseur David Ayer (Sabotage) dieses Ziel auch in künstlerischer Hinsicht erreicht hat, muss sich jeder Kinogast selbst bilden. Zum Beispiel in der Filmbühne Bad Salzuflen, wo Suicide Squad ab dem 18. August laufen wird.

Gemeinsam mit der Filmbühne laden wir 2 Salzstreuner-Leser zu einer Vorstellung dieses visuellen Spektakels ein. Schickt uns einfach bis zum 19.08.2016 (bis 18 Uhr) eine E-Mail mit dem Namen eines Bösewichts, der im Film die Seite wechseln soll. Aus allen Einsendungen losen wir noch am selben Abend den Gewinner der zwei Kinofreikarten, die bis zum 28.08.2016 eingelöst werden können.

Die Adresse für die Teilnahme lautet redaktion@salzstreuner.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen wie immer viel Glück und noch mehr Spaß. pk

 

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