Kino-Preview: Timm Thaler

Szenenbild Timm Thaler

© 2016 Constantin Film Verleih GmbH/Gordon Mühle

Das wurde auch Zeit:  Mit Timm Thaler kommt nun endlich das Remake des Klassikers in die Kinos, der bereits als Roman und als Fernsehserie für intelligente und geistvolle Familienunterhaltung sorgte. Und das Beste: Statt der Schweighöfers, Schweigers oder M’Bareks sind hier wirklich sehenswerte Schauspieler zu sehen. 

Wer 1979 zwischen acht und fünfzehn Jahre alt war, für den dürfte die Geschichte des Timm Thaler noch bestens bekannt sein: Timm (Arved Friese) lebt mit seinem Vater (Bjarne Mädel) in ärmlichen Verhältnissen. Trotz der widrigen Lebensumstände und des frühen Todes seiner Mutter, hat Timm sein Lachen nie verloren. Diesem Lachen kann niemand widerstehen. Es ist so ansteckend und entwaffnend, dass der schwerreiche Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) es unbedingt besitzen will. Und so schlägt Lefuet dem Waisenjungen einen ungewöhnlichen Handel vor: Wenn Timm ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Timm unterschreibt den Vertrag. Dank der neuen Fähigkeit kann der Junge sich nun scheinbar alle Wünsche erfüllen. Aber ohne sein Lachen wird er auch immer einsamer und gerät mehr und mehr in die Fänge des teuflischen Barons. Doch Timms Freunde Ida (Jule Hermann) und Kreschimir (Charly Hübner) setzen alles daran, dass er sein Lachen zurückerhält. Gemeinsam mit Timm machen sie sich daran, den Baron zu überlisten.

Die Neuverfilmung des Romans von James Krüss hat eine Menge zu bieten. Das moderne Märchen, das in seinen Grundzügen das Schicksal von Goethes Faust sowie Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adelbert von Chamisso (1781–1838) aufgreift, wartet mit einem fantastischen Darsteller-Aufgebot auf. Neben den genannten Schauspielern sind Axel Prahl (Tatort Münster), Nadja Uhl, Andreas Schmidt (Stromberg), Harald Schmidt und sogar Heinz-Rudolf Kunze zu sehen. Der alte Timm Thaler, Thomas Ohrner, der in der ersten von insgesamt sechszehn ZDF-Weihnachtsserien für leergefegte Straßen sorgte, ist mit einer Gastrolle dabei.

Gemeinsam mit der Filmbühne Bad Salzuflen laden wir eine Familie (4 Personen) ins Kino ein.

Wer mitmachen will, schickt uns einfach eine E-Mail (redaktion@salzstreuner.de) und nennt uns den Titel einer der sechzehn Weihnachtsserien, die von 1979 bis 1995 über den ZDF-Sender liefen. Einsendeschluss ist der 25. Januar 2017; der Gewinner oder die Gewinnerin wird per E-Mail benachrichtigt. Die Einladung in die Filmbühne Bad Salzuflen gilt für maximal 4 Personen und vom 2. Februar bis zum 15. Februar 2017. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und allen Gästen der Filmbühne Bad Salzuflen viel Spaß.

Filmplakat Timm ThalerTimm Thaler oder das verkaufte Lachen
Regie: Andreas Dresen
102 Minuten
Kinostart: 2. Februar 2017

Kommentar verfassen