Stadtgeschichte(n): Auftakt zum neuen Museum

stadtgeschichtliche Dauerausstellung

Die Einrichtung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung soll tieferen Einblick in die Stadtgeschichte geben // Foto: Stadtarchiv Bad Salzuflen

Mehr Interaktion, Digitalisierung und renovierte Exponate: Die To-Do-Liste für die Einrichtung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung ist lang. Bis 2021 soll sie aber tatsächlich nach dem Zeitplan von Ausstellungs-Experten, Historikern und Politik fertig sein, um in der Wandelhalle Gästen und Einheimischen einen tieferen Einblick in die Stadtgeschichte zu geben.

Dauerausstellung Stadtgeschichte

Foto: Stadtarchiv Bad Salzuflen

Stadtarchivar Arnold Beuke hatte zum Auftakt der Planungen Fachexperten und Kollegen nach Bad Salzuflen geholt, um Impulse und Anregungen für das zu entwickelnde Realisierungskonzept zusammenzutragen. In einem zweitägigen Workshop wurden erste Ideen zu einem roten Faden gesponnen, der die Gestaltung, die technische Umsetzung und mögliche Entwicklungen berücksichtigt.

Konkrete Arbeitsschritte stehen erst im kommenden Jahr an, wenn die modernisierte Wandelhalle mit dem Erlebnisraumkonzept Sole & Kneipp, in das sich die Ausstellung eingliedern wird, in Betrieb gehen kann. Die für die stadtgeschichtliche Dauerausstellung vorgesehenen 160 Quadratmeter bleiben also vorläufig noch frei und bereichern erst zwei Jahre später den Bau im Kurpark.

Dauerausstellung Stadtgeschichte

Foto: Stadtarchiv Bad Salzuflen

Man darf gespannt sein, wie sich unsere Stadtgeschichte im digitalen Zeitalter präsentieren wird. Denn nicht alle klassischen Exponate aus dem vor acht Jahren geschlossenen Museum in der Langen Straße passen in die ehemalige Ladenzeile der Wandelhalle. Derzeit wird auch das Archiv des Staatsbades professionell gesichtet, um mit einzelnen Exponaten hieraus auch die künftige Ausstellung zu bereichern. Wie immer bleibt dabei aber auch der Faktor Geld ein bestimmendes Kriterium: Mahnende Stimmen, die für Sparsamkeit plädierten, gab es schon in der Hauptausschusssitzung. Bleibt also zu hoffen, dass die Stadtgeschichte nicht im Jahr 2020 schon wieder Geschichte ist. Verdient hätte sie das nicht …

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