DVD-Check: Ein letzter Job

Dieser letzte Job bringt so ziemlich alle Zutaten zusammen, aus denen in den vergangenen Jahren viele gute und erfolgreiche Filme zubereitet wurden.

Man nehme eine Heist-Movie-Geschichte à la Ocean‘s Eleven, dazu eine Prise Die-Rentner-wollen-es-noch-mal-wissen-Humor wie in R.E.D. und würze das Ganze mit einem Schuss branchenüblicher Melancholie. Jetzt nur noch einige bekannte, gut greifte Schauspielergesichter dazu, vielleicht noch etwas Authentizität: Fertig ist der Kassenschlager. Denkste!

Trotz Michael Caine und einer Reihe britischer Top-Schauspieler älteren Jahrgangs will der Film Ein letzter Job nicht richtig zünden. Denn zu unentschieden pendelt die Geschichte immer wieder zwischen britischer Komödie, Ganovenfilm und Drama über das Altwerden hin und her. Dabei beginnt der Film äußerst vielversprechend. Ausgerechnet auf der Beerdingung seiner Frau wird Ex-Meisterdieb Brian Reader wieder auf den Geschmack gebracht, ein großes Ding zu drehen. Das Objekt der Begierde ist äußerst interessant, seine ehemaligen Kumpanen sind so unterbeschäftigt wie er selbst und die Gelegenheit ist günstig. Schnell wird ein Plan ausgeheckt, nach dem der größte Diamantenraub Großbritanniens ablaufen soll.

Zwar klappt der Coup tatsächlich, doch recht schnell ergeben sich Unstimmigkeiten unter den Gaunern. Und damit auch die Probleme dieses Films. Leider nicht mehr als nette Unterhaltung.  ta

DVD Cover Ein letzter Job
Ein letzter Job
Regie: James Marsh
107 Minuten
Thriller

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