Bad Salzuflen 2020 – Die Glosse für den Dezember

Nach dem Jahr ist vor dem Jahr. Wir schauen auf die Schlagzeilen 2020:

Februar: Nach Bauarbeiten, Streiks und Pannen kommen im Februar wieder die ersten Züge am Bahnhof an. Die meisten sind seit Mai unterwegs.

März: Boris Johnson kündigt den Brexit für „irgendwann 2022“ an. Bridlington beantragt, als dreizehnter Ortsteil Salzuflens aufgenommen zu werden.

April: Die Stadt beschließt, Teile von Grönland zu kaufen. Grund: Endlich Platz für neue Gewerbegebiete.

Mai: Nachdem die Innenstadt autofrei geworden ist, will die Politik in Knetterheide nachziehen. Begründung: „Weil wir es können!“

Juli: Im Rekordsommer 2020 kommt das Staatsbad auf eine sichere Marketing-Idee. Man importiert Salzufler Eis von den neuen Grönland-Flächen. Greta kündigt eine Demo an, sobald die Eurobahn wieder fährt.

September: Eine Außerirdische Lebensform (ALF) vom Planeten Melmac gewinnt die Bürgermeisterwahl. Siegerstatement: „Ich bin der einzige Auswärtige, den man hier kennt.“

Oktober: Der neue Bürgermeister weiht die 2,4 Milliarden Euro teuren Toiletten am Bahnhof ein. Spezialkräfte benötigen neun Tage für die Reinigung.

November: Im Stadtrat bildet sich eine Koalition aus acht Fraktionen. Eine Partei stichelt, „es sei besser, zu regieren, als nicht zu regieren.“ Eine andere verlässt daraufhin das Bündnis, die Koalitionssuche beginnt von Neuem.

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