Interview mit Dr. Roland Thomas (SPD)

Bürgermeisterkandidat und amtierender Bürgermeister Dr. Roland Thomas
Bürgermeisterkandidat und amtierender Bürgermeister Dr. Roland Thomas

Dr. Roland Thomas (geb. 1962) studierte in Münster Jura, Publizistik, Politik und Geschichte. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen kam er zum Referendariat nach Bielefeld, wo er seine Frau kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. 23 Jahre lang war Thomas beim Städte- und Gemeindebund in Düsseldorf tätig. 2015 wurde er Bad Salzuflens Bürgermeister, 2018 promovierte er zum Doktor der Rechtswissenschaften. Weitere Stationen: Zivildienst in einem Altenheim, Nebentätigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus, Hilfstätigkeit für den DRK-Blutspendedienst.

  1. Warum kandidieren Sie?
    Ich habe viele Dinge auf den Weg gebracht, an denen ich mit den Menschen in Bad Salzuflen gemeinsam weiterwirken möchte. Dahinter steckt ein klarer Plan für mehr Bildung, Klima, Lebensqualität und Sicherheit. Die Lernwelten der 20er- und 30er-Jahre entstehen, die Verkehrswende ist in Richtung klimafreundlicher, barrierefreier und gesunder Nahmobilität eingeleitet. Der Kita-Masterplan unterstützt Familie und Beruf, das Handlungskonzept Wohnen zielt auf bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Die gut 120 Millionen Euro, die wir als Stadt in Schulen, Kitas, Feuerwache, Rathaus usw. stecken, sind gleichzeitig ein Konjunkturprogramm für die örtliche und regionale Wirtschaft. Hinzu kommen die Investitionen in das Staatsbad, die Breitband- und die Straßeninfrastruktur und die Digitalisierung. Die Weichen sind gestellt, wir sind auf dem richtigen Weg, jetzt braucht Bad Salzuflen Kontinuität, Konsequenz und Kompetenz.

  2. Was soll man nach 100 Tagen im Amt über Sie sagen?
    Wir sind gemeinsam durch die Krise(n) gegangen und wir haben gemeinsam Wege aus der Krise eingeschlagen.

  3. Woran soll man Sie nach der nächsten Legislaturperiode messen?
    Daran, ob die Menschen, die hier leben, sich wohlfühlen, wenn sie jung sind und den Wunsch haben, hier zu bleiben, wenn sie älter werden. Sie sollen in die Lage versetzt sein, eine Chance haben und motiviert sein, sich in der Stadtgesellschaft einzubringen.

  4. Welche Eigenschaften machen Sie zum besten Kandidaten?
    Gründlich. Durchdacht. Bürgernah, das ist mein Anspruch. Ich habe einen Plan, eigene Ideen und Visionen – aber ich will sie nur im Einklang mit den Wünschen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger umsetzen. Ein Bürgermeister braucht offene Ohren und Augen für die Wünsche und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger. Ich habe neue Formen der Bürgerbeteiligung ausprobiert, hieran werden wir weiterarbeiten.

  5. Warum Bad Salzuflen?
    Wo sonst? Bad Salzuflen ist für mich Heimat geworden, in der ich lebe und mich jeden Tag bewege. Bürgermeister in Bad Salzuflen – das ist für mich das Ziel, die Krönung und die Erfüllung meines Berufslebens.

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schrieb am

Die Kommunalwahl nehmen wir zum Anlass, unserem Ärger Ausdruck zu verleihen. Wir haben in unserem Leben bisher in 9 Städten/Gemeinden gewohnt und haben uns vor einem halben Jahr für Bad Salzuflen als Ruhestandssitz entschieden. Leider mussten wir feststellen, dass wir in keinem der bisherigen Wohnorte dermaßen ungepflegte Straßen und Parkanlagen vorfanden, die durch Müllablage, Hundekot und Vandalismus verunreinigt waren. Die Aufforderung an das Ordnungsamt, etwas dagegen zu unternehmen, führt zur Aussage: „Es geht nicht, uns sind die Hände gebunden“. Erfreulich ist allerdings, dass der Müll von den Ablagestellen (Flaschencontainer) alle 2 Tage (auf Kosten Allgemeinheit) abgeholt wird. Ein Besuch in Ostasien hat uns in Erstaunen versetzt wie sauber und gepflegt Städte sein können. Offenbar hat man dort Mittel und Wege gefunden, die Bürger zur Sauberkeit im öffentlichen Raum zu bewegen.
Mit freundlichen Grüßen

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