DVD-Check: Relic

Relic DVD Cover

Relic
Regie: Natalie Erika James
Mit Emily Mortimer, Bella Heathcote, Robyn Nevin
89 Minuten
Horror/Drama
Universum Spielfilm

An diesem Film scheiden sich die Geister. Doch ausgerechnet die spielen hier unerwartungsgemäß gar nicht mit. Oder vielleicht doch?

Kay (Emily Mortimer) und ihre Tochter Sam (Bella Heathcote) fahren aus der Stadt hinaus aufs Land, um Großmutter Edna (Robyn Nevin) zu suchen. Seit Tagen ist die verwitwete, alte Dame spurlos verschwunden und ihr Haus steht seitdem menschenleer. Da die Suche zunächst erfolglos ist, bleiben Kay und Sam. Doch plötzlich ist Großmutter Edna wieder da. Erinnern kann sich die alte Frau jedoch nicht an die vergangenen Tage. Ohnehin scheint sie geistig sehr verwirrt zu sein, sodass Tochter und Enkelin von einer zunehmenden Demenz ausgehen. Doch irgendetwas ist da noch im Haus von Großmutter Edna. Nur sehr allmählich gibt das Gebäude das Geheimnis preis, das sich innerhalb seiner modernden Holzwände versteckt. Irgendwie Horror, aber auch irgendwie nicht. Die junge Regisseurin Natalie Erika James erzählt in ihrem Debüt vor allem vom traurigen Abschied von einem geliebten Menschen. Ihr Film hätte als rührseliges Drama oder als konventionelle Spukhaus-Geschichte enden können. Entschieden hat sich James für beides. Für Adrenalin-Junkies vielleicht zu langsam erzählt. Für Freunde von Familiendramen zu spooky.

ta

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