Gib Gas und mach noch mal den Tank voll. Füll am besten auch noch einige Kanister mit 2,12-Euro-Sprit auf! Denn schlimmer geht immer. Die Zapfsäulenpanik des Spätsommers als Vorbote des Fröstelwinters. Die Biergarten-Katerstimmung als Indikator der nun angekommenen Krise; in der Entlastungspakete als Tropfen auf heißen Steinen verzischen. Um es mit den Worten des Dampfplauderers Markus Lanz zu sagen: Das macht was mit einem!

Während das Defizit im Portemonnaie steigt, sinkt die Stimmung im Kollektiv. Dunkle Gradierwerke machen den Abendspaziergang zudem zu einer bedrohlichen Angelegenheit. Und sogar der Blick ins frühherbstliche Süßigkeitenregal schürt Ängste. Verweisen doch die frischen Dominosteine auf den Effekt, der sich spätestens mit den ersten kalten Tagen einstellen wird. Spekulatius als Brainfood für düstere Spekulationen. 

Gegenentwurf: Wer nur negativ denkt, verschwendet im Endeffekt nur weitere Energiereserven. Warum sich nicht einfach mal als positiver Pol in einem negativen Umfeld behaupten? So steigt die Spannung und der Tatendrang elektrisiert. Wer spart, wo er kann, hilft sich und allen. Sämtliche Akkus – elektrochemische und menschliche – werden dann hoffentlich mit den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen wieder aufgeladen. Zusammenhalten!

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