DVD-Check: Her

Und wieder eine Lovestory. Richtig! Doch die Beziehung zwischen Theodore und Samantha verdient das Prädikat „Außergewöhnlich”.

Der einfühlsame Theodore Twombly (Joaquin Phoenix) ist geschieden und sehr einsam. In seinem Job verfasst er handgeschriebene Briefe für Paare, die er selbst nicht persönlich kennt. Als er auf seinem Handy ein neue Betriebssystem installiert, dass sich selbst Samantha nennt, wird er aus seinem Alltagstrott befreit. Samantha übernimmt die Organisation seines Lebens und führt lange, tiefschürfende Gespräche mit dem Autor, der sie so mehr und mehr als selbstdenkendes Wesen wahrnimmt. Die Computerstimme kennt Theodore besser, als jeder andere und er kann nicht anders, als sich in sie zu verlieben.
Her ist ein sperriger Film, auf den sich der Zuschauer einlassen muss. Zunächst zweifelt man an der Authentizität der außergewöhnlichen Beziehung, doch je länger man Samantha selbst erlebt, umso mehr hofft man, dass sie der perfekte Gegenpol zum introvertierten Romantiker ist, der mit der Zeit immer weiter aufblüht. Ein ungewöhnlicher Film. pk

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