Buch-Tipp: Das Kapital im 21. Jahrhundert // Thomas Piketty

C.H.Beck // 29,95 Euro // Foto: C.H.Beck

Was für ein Klopper. Mit Pikettys Abhandlung über die Entwicklung der Marktwirtschaft könnte man jemanden erschlagen (800 Seiten) – oder sich selbst ob der Fülle zunächst erschlagen fühlen.

Doch wer sich an die ersten Seiten herantraut, wird schnell in eine Geschichte hineingezogen, die spannender nicht sein kann: Die Geschichte der Ungleichheit. Piketty hat riesige Datenmengen ausgewertet und seine Schlüsse den Theorien großer Ökonomen (z. B. Marx und Malthus) gegenübergestellt. Anhand zahlreicher Fakten und Schaubilder untermauert er seine These, dass die, die ihr Kapital für sich arbeiten lassen können, immer besser fahren werden, als die, die für ihr Geld arbeiten müssen. Und da Geld auch Macht bedeutet, sieht Piketty die Demokratie in Gefahr. ta


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