DVD-Check: Life of Crime

17 Jahre nach Tarantinos Kinoklassiker Jackie Brown tauchen die beiden glücklosen Ganoven Ordell und Louis erneut auf dem Bildschirm auf.

Wer das Ende von Jackie Brown kennt, der weiß, dass es sich bei Life of Crime um ein Prequel handeln muss. Ordell (Yasiin Bey alias Mos Def) und Louis (John Hawkes) entführen darin die attraktive Mickey (Jennifer Aniston), um von ihrem Ehemann Frank (Tim Robbins) eine Million Dollar zu erpressen. Dass der Immobilienhai Frank selbst alles andere als gesetzestreu ist, ist den beiden Entführern nur recht, da sie so die Polizei nicht fürchten müssen. Blöd nur, dass Frank kurz vor der Entführung die Scheidung eingereicht hat und seine Mickey gar nicht zurückhaben möchte.

Wie schon bei Tarantino und den Elmore-Leonard-Verfilmungen Get Shorty und Out of Sight geht es bei Life of Crime vor allem cool zu. Trotz aller Pleiten, Pech und Pannen verkommt der Film nicht zu einer reinen Nummernrevue platter Gags. Seinen hohen Unterhaltungswert bezieht der Streifen überwiegend aus der feinen Zeichnung seiner skurrilen Figuren. ta

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