Sperrung des ZOB und des Parkhauses Ostertor

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Während einige Seiten von Bad Salzuflen bereits im neuen Glanz erstrahlen, wird an anderen Stellen noch kräftig gearbeitet. Hier wird aktuell gebaut, dort ist vor Kurzem noch eine Baustelle gewesen und da ist schon etwas geplant.

Die meisten Baustellen sind im Rahmen der Verlegung der Fernwärmeleitungen und Erneuerungen der Versorgungsleitungen notwendig. Um die Maßnahmen zügig fortzuführen ist seit Sonntag, 5. Juli, um 20 Uhr bis zum 17. Juli, 18 Uhr auch das Parkhaus Ostertor gesperrt.

Hier wird der Zeitraum, in dem das Parkhaus ohnehin nicht angefahren werden kann, auch für eine Grundreinigung und nötige Reparaturen genutzt. Langzeitparker wurden bereits im Vorfeld informiert und über Ausweichmöglichkeiten aufgeklärt. Alle anderen Gäste können auf die Parkhäuser „Altstadt“ und „Kurpark“ ausweichen.

Aufgrund der Sommerferien ist nicht mit großen Schwierigkeiten zu rechnen, doch vor allem an Markttagen könne es zu Engpässen kommen.  Der ZOB kann vom 6. Juli, bis voraussichtlich 11. August nicht angefahren werden, öffnet aber pünktlich zum Ferienende wieder.

Stadtbusse werden in diesem Zeitraum zur Haltestelle am Bahnhof ausweichen und alle übrigen Linien fahren die Haltestelle „Rudolph-Brandes-Allee“ an. Auch die problemlose Fahrt vom Bahnhof in die Innenstadt ist gesichert: Der Innenstadtflitzer fährt eine geänderte Route. Hierfür startet er jede Viertelstunde ab der Hermannstraße (gegenüber vom Bahnhof) über die Schießhofstraße bis zur Post – und wieder zurück.

Der Innenstadtflitzer fährt montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. Beim Überqueren der Bahnhofstraße sollten Fahrgäste zu ihrer eigenen Sicherheit unbedingt die Fußgängerampel benutzen.

In dieser Bausaison soll die Osterstraße noch bis zur Grabenstraße erneuert werden, 2016 folgt dann der Zusammenschluss mit der Baustelle an der Steege. Rund 2 Millionen Euro lassen sich Stadt und Stadtwerke die Arbeiten in 2015 und 2016 kosten, womit nicht nur das Stadtbild deutlich verändert wird: Durch die Verlegung der neuen Fernwärmeleitungen wird zudem ein Zusammenschluss der drei Wärmekraftwerke der Stadtwerke ermöglicht. Das bedeutet mehr Effizienz und ist ökologisch sinnvoll.

Im Jahr der Rekorde gibt es also auch eine Rekordanzahl an Baustellen. Ein logistisches Wunder, das nur durch die enge Zusammenarbeit der Stadt Bad Salzuflen, der Stadtwerke und auch der engagierten Baufirmen möglich sei, betonten Heike Preß (Projektkoordinatorin der städtischen Straßenverkehrsbehörde) und Tim Sturhahn (Projektleiter der Stadtwerke Bad Salzuflen).   pk

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