Der (Weihnachts-)Traum geht weiter

Interviewpartner Thomas Weber und seine Weihnachtstraum-Mannschaft.

Thomas Weber und seine Weihnachtstraum-Mannschaft.

Thomas Weber ist seit Beginn des Bad Salzufler Weihnachtstraums dabei. Anfangs mit einem Karussell, heute mit der Pyramide (dem heimlichen Wahrzeichen des Weihnachtsmarktes) und einigen Ständen mehr auf dem Salzhof. Wir sprachen mit dem einzigen Salzufler Schausteller über seine Halbzeitbilanz der diesjährigen Jahresend-Dauerparty und wollten wissen, was beim traditionellen Silvesterfeuerwerk im Kurpark passiert, bei dem Weber das erste Mal für die Getränkeversorgung verantwortlich zeichnet.

Zwei Adventswochenenden liegen hinter uns – wie sieht Ihre Zwischenbilanz aus?
Absolut positiv. Natürlich wünscht sich jeder irgendwie auch ein bisschen Schnee zur Weihnachtszeit. Doch wenn man ehrlich ist, muss man sich doch eingestehen, dass man bei Schneefall und extremen Frosttemperaturen meist doch lieber daheim in der wohltemperierten Wohnung bleibt. So wie das Wetter
in den ersten vierzehn Tagen war, kann es auch bis zum 30. Dezember bleiben. Die optimale Temperatur für Weihnachtsmärkte liegt übrigens bei fünf Grad. Denn dann ist es kalt genug für Glühwein, Eierpunsch und Feuerzangenbowle, aber auch warm genug für einen schönen Abend mit Freunden, der Familie oder dem Partner. Darunter ist es schon fast zu kalt für das Bummeln, Schauen oder Einkaufen.

Worin liegt der Erfolg des Weihnachtstraums begründet?
Die veranstaltende Werbegemeinschaft Bad Salzuflen und alle anderen Mitwirkenden des Weihnachtstraums haben verstanden, worauf es bei einem Weihnachtsmarkt tatsächlich ankommt. Der Bad Salzufler  Weihnachtstraum wurde von Beginn an hervorragend konzeptioniert und behutsam weiterentwickelt. Der  Weihnachtsmarkt ist nicht zu klein, aber er ist auch nicht zu groß. Viele andere Städte haben ihre Märkte nach anfänglichen Erfolgen immer größer, lauter und aufwändiger gestaltet. Häufig sind sie dabei auf die Nase gefallen. Denn Größe ist nicht das, was die Menschen wollen oder von einem Weihnachtsmarkt erwarten.  Überschaubarkeit und Gemütlichkeit ist ihnen viel wichtiger. Und die finden sie in Bad Salzuflen zwischen Salzhof und Schliepsteiner Tor.

Woran erkennen Sie, dass der diesjährige Bad Salzufler Weihnachtstraums besonders erfolgreich ist?
Es gibt ganz viele Merkmale, die deutlich zeigen, dass der Markt hervorragend ankommt. Vor allem sind es die Bad Salzufler selbst: Sie lieben ihren Weihnachtsmarkt, sprechen über ihn und verabreden sich – auch über Facebook und nicht nur einmal pro Weihnachtssaison. Hinzu kommt, dass man ab Dezember immer mehr parkende Reisebusse in der Stadt sieht. Längst haben Reiseveranstalter unseren Traum als Destination entdeckt. Und schließlich gibt es auch noch die Internetabstimmung über die beliebteste Weihnachtsstadt in Deutschland – bestchristmascity.de. Auch hier ist Bad Salzuflen ganz weit vorn mit dabei.

Wenn man genau hinsieht, kann man in diesem Jahr einige Neuerungen und Veränderungen erkennen. Wie kommen diese an?
Wie gesagt: Der Besuch und das Interesse am Weihnachtstraum sind bislang hervorragend. Das merken nicht nur wir in unserer Weihnachtspyramide. So konnte durch die Entfernung der Hochbeete auf dem Salzhof eine neue, sehr schöne Kunsthandwerkermeile neu geschaffen werden. Auch bei den Kollegen, die dort ihre Produkte anbieten, stimmen Zulauf und Nachfrage. Das spricht für das Konzept und für die kleinen aber feinen Neuerungen, die hier ihren Platz finden.

Bleiben wir bei den Neuerungen und schauen wir voraus: Gibt es schon Ideen für den Weihnachtstraum 2017?
Ideen habe ich, aber die darf und werde ich noch nicht verraten. Es wird im nächsten Jahr etwas tolles Neues geben. Der Weihnachtstraum hat auch bei den Beschickern einen hervorragenden Ruf. Damit das so bleibt, muss jede Veränderung wohl durchdacht sein und zum Gesamtangebot passen.

Was erwartet Sie und uns in der Silvesternacht im Kurpark?
Ich erwarte so etwas Ähnliches wie an Heiligabend: Eine Stoßzeit von zwei bis drei Stunden, in der in kurzer Zeit einiges über die Theke geht. Als klassischer Familienbetrieb feiern wir Silvester eh immer gemeinsam – und in  diesem Jahr eben im Kurpark an unseren Ständen. Wir werden drei Ausschankinseln haben, einen Bratwurst-
und einen Crêpes-Stand. Und natürlich wird es zum Abschluss auch noch einmal den leckeren Dornfelder- Glühwein von der Pyramide geben. Wir freuen uns jedenfalls schon auf die Party im Kurpark!

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