DVD-Check: Hounds of Love

Harter Stoff aus Australien. Hounds of Love zeigt, wohin die Liebe fallen und führen kann – und das auf eine außerordentlich drastische Weise.

1985 sang die 27-jährige Kate Bush von den Jagdhunden der Liebe, die sie verfolgten, und die sie nicht abschütteln konnte. Ähnlich ergeht es im gleichnamigen Film der innerlich zerrissenen Evelyn (Emma Booth). Allerdings ist sie nicht nur Opfer, sondern vor allem eine brutale Täterin, die für ihren sadistischen Ehemann John (Stephen Curry) buchstäblich über Leichen geht. Gemeinsam entführt das Paar junge Mädchen, um sie zu töten, nachdem John sich mehrfach an ihnen vergangenen hat. Aus Angst davor, von ihrem Mann verstoßen zu werden, macht Evelyn mit. Ihre blinde Loyalität bekommt erst erste Risse, als den beiden Verbrechern die junge, intelligente Vicki Maloney (Ashleigh Cummings) ins Netz geht. Denn Frank scheint sich zu sehr für das neue Opfer zu interessieren, zudem versteht es Vicki, die Muttergefühle der Komplizin zu wecken. Die Lage spitzt sich auch für die Täter zu …

Hounds of Love ist brutal und in seinen besonders drastischen Szenen kaum auszuhalten. Das Schlimmste wird allerdings in vielerlei Hinsicht vermieden – z. B. dass Mitgefühl mit den Tätern aufkommt. Nur für starke Nerven. ta

Hounds of Love
Regie: Ben Young
Thriller / Horror
108 Minuten

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