Katrin Klei Dirk Tolkemitt Christine Fanenbruck
Dirk Tolkemitt will gemeinsam gestalten — auch mit den überraschend starken Grünen. Hier vertreten durch Katrin Klei (links) und Christine Fanenbruck (rechts) // Foto: cb

Die Kommunalwahlen 2020 bescheren Bad Salzuflen einen neuen Bürgermeister. Dirk Tolkemitt löst Dr. Roland Thomas ab. Bei der Wahl des Landrats bzw. der Landrätin sowie bei der Kreis- und Ratswahl liegt die CDU vorn, die Grünen schneiden überraschend stark ab. Bei der SPD überwiegt Enttäuschung.

Große Freude und sichtliche Erleichterung herrschte beim Neubürgermeister Dirk Tolkemitt, nachdem die Ergebnisse der Kommunalwahl öffentlich wurden. Als neuer Bürgermeister nimmt der CDU-Politiker die Zügel im Salzufler Rathaus in die Hand. Dass er seine Ziele dabei nicht im Alleingang auf den Weg bringen will, betonte Tolkemitt während der offiziellen Wahlergebnisverkündung am Sonntagabend im Kurhaus ausdrücklich: „Wir wollen miteinander diese Stadt gestalten“, gab der neue Bürgermeister sogleich zu verstehen und blickte dabei insbesondere in Richtung seiner Kollegen der Grünen, die mit durchweg hohen Ergebnissen ebenfalls sehr zufrieden mit den Resultaten der Kommunalwahl waren. Opposition und Ratsfraktion gebe es in dem Sinne nicht: „Nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten. Das ist es, was die Wähler wollen“, sprach Tolkemitt aus wochenlanger Wahlkampferfahrung. Bereits vor einigen Wochen gab Dirk Tolkemitt seine zentralen Beweggründe und Ziele für seine Wahlperiode im Salzstreuner-Interview bekannt. Jetzt ist es also an der Zeit, diese Versprechen nach und nach in die Tat umzusetzen.

Die Wahlergebnispräsentation in Bad Salzuflen war derweil nicht so gut besucht wie erhofft. Zwar wurden alle notwendigen Corona-Maßnahmen ergriffen und sogar eine Verlegung der Veranstaltung vom Rathaus ins weitläufigere Kurhaus veranlasst, doch der Andrang der Gäste hielt sich spürbar zurück. Auch der ehemalige Bürgermeister Dr. Roland Thomas erschien nicht, um seinem Nachfolger das Amt zu übergeben.

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Kommentare

Wie ich gerade erfahre, verhindert Ihr neuer Bürgermeister die Zusammenlegung einer Augenarztpraxis aus Herford und aus Bad Salzuflen.
Es scheint sich in gewissen Politikerkreisen noch nichts vom zunehmend real existierenden Ärztemangel rumgesprochen zu
haben oder es wird einfach nicht ernst genommen. Empfehlenswert ist die Niederlassung tatsächlich nicht mehr, schon gar nicht unter ministeriellen Laien wie Herrn Spahn und gleich gelagerten Politikern.
Vielleicht benötigt Ihr neuer Bürgermeister irgendwann „mal ganz schnell“ einen Augenarzttermin und wird dann fesstellen, dass es in Bad Salzuflen keinen mehr gibt……
Es ist auf jeden Fall sehr gut, dass auf Bundesebene bald mal andere Leute als CDU-ler ans Ruder kommen. Armes Deutschland, armes Bad Salzuflen.
Dr. med. Reinhard Lilienbecker


Guten Tag mein Name ist Leo Heinrich Müthrath ich wohne ** Adresse von der Redaktion entfernt ** in Bad Salzuflen ich bin mehrfach chronisch erkrankt COPD Gold 4 ,Polineuropatie , Parkinson , Bandscheibenvorfall LW1 auf SW1 auf S1 ich würde mich freuen wenn ich mobile zu Hause geimpft würden könnte bin gehbehindert und seit sechs Jahren auf den roulator angewiesen mehr als 20 Meter ohne Schmerzen und Atemnot nicht möglich die Bundesregierung hat immer gesagt ich sollte Menschenansammlungen meiden da ich ja ein Hochrisiko Patient bin sie werden angeschrieben und bekommen einen Termin ja scheisse bin ja leider erst 55 Jahre alt es wäre schön wenn ich was von ihnen hören würde Mfg Leo Müthrath


Das passt doch auch zur Amtszeit von Thomas, sich möglichst nur dort sehen zu lassen, wo es Publissidy zu reißen gibt. Was soll er da bei seinem Nachfolger? Anstandshalber gratulieren? Warum das denn? Bringt doch nix mehr. Seine Zeit ist um. Ciao Wahlvolk . . . Gott sei Dank!