DVD-Check: The Midnight Man

Manche Filmgurken sind so krumm, dass sie fast schon wieder Spaß machen. The Midnight Man zählt zu dieser unfreiwillig komischen Kunstgattung, obwohl der Streifen doch nur allzu gern ein Horrorfilm wäre.

Natürlich ist die Hauptfigur des Films ein weiblicher Teenager, der sich in einem finsteren Haus gegen das Böse durchsetzen muss. Allerdings hat sich die hübsche Alex (Gabrielle Haugh) ihren Schlamassel auch selbst eingebrockt, denn der Midnight Man, der ihr nach dem jungen Leben trachtet, kommt nur auf Bestellung bzw. auf Befehl. Mit den Ritualen eines okkulten Spiels, das das Mädchen und ihr Freund auf Omas Dachboden gefunden haben, beschwört es den Dämon herauf; folglich werden die Teenager mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert. Viel beängstigender als die oft schlafmützigen Attacken des Midnight Man ist jedoch die Einfallslosigkeit, mit der sich Regisseur und Drehbuchautor Travis Zariwny (Cabin Fever: The New Outbreak) aus dem Selbstbaukasten des 08/15-Horrors bediente. Hier wird hemmungslos alles aufgekocht, was in vielen anderen Filmen schon besser zu sehen war. Selbst Freddy-Krueger-Darsteller Robert Englund wurde vor die Kamera gezerrt, die immerhin schöne und manchmal sogar schaurige Bilder liefert. Gute Nacht, Horrorfreunde! ta

DVD Cover The Midnight ManThe Midnight Man
Regie: Travis Zariwny
Horror
96 Minuten
Universum Film

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