DVD-Check: Alles Geld der Welt

Der Film von Ridley Scott ist in vielerlei Hinsicht besonders. Obwohl sich die authentische Geschichte, die er erzählt, bereits vor 45 Jahren zutrug, ist der Streifen hochaktuell. Zudem ist die Besetzung mit Christopher Plummer, Michelle Williams und Mark Wahlberg großartig.

Schrill macht den Film allerdings das echte Drama hinter dem Leinwand-Drama. Denn Alles Geld der Welt war bereits komplett im Kasten, als Missbrauchsvorwürfe gegen Hauptdarsteller Kevin Spacey laut wurden. Regisseur Ridley Scott musste sämtliche Spacey-Szenen aus der Filmrolle schneiden und mit Chris-topher Plummer nachdrehen. Dieser verkörpert nun den Öl-Tycoon J. Paul Getty, der zu Lebzeiten als reichster Mensch der Welt galt. Im Jahr 1973 wurde sein Enkel, der 16-jährige John Paul Getty III, in Rom entführt. Gail Harris, die Mutter des Teenagers, war mehr oder weniger mittellos und damit unfähig, das geforderte Lösegeld von 17 Millionen Dollar aufzubringen. Verzweifelt wendet sie sich im Film an ihren Ex-Schwiegervater J. Paul Getty, der die Lösegeldsumme aus seiner Portokasse zahlen könnte, sich aber weigert. Allein vom Ex-CIA-Agenten Fletcher Chase erhält Gail tatkräftige Unterstützung. Im Kino ist der Film gefloppt – wahrscheinlich wegen eines Schauspielers, der im Film gar nicht mehr zu sehen ist. ta

DVD Cover Alles Geld der WeltAlles Geld der Welt
Regie: Ridley Scott
Thriller
128 Minuten

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