DVD-Check: The Strangers: Opfernacht

Vor genau zehn Jahren entwickelte sich der schlicht zusammengestrickte Horrorstreifen The Strangers zu einem achtbaren Kinokassenerfolg. Nichts in dem Film, in dem ein Pärchen von drei maskierten Fremden terrorisiert und gejagd wird, wurde erklärt oder aufgelöst. Allein die Spannung zählte – und die hatte es in sich.

In der Fortsetzung des Home-Invasion-Schockers wird die Bedrohung durch die drei maskierten Quälgeister nun auf eine vierköpfige Familie übertragen. Auf dem Weg zu dem Internat, in dem das zickige Teenie-Töchterchen eingeschult werden soll, macht jene Familie einen Übernachtungsstopp im Trailerpark ihrer Verwandten. Recht schnell werden Cindy (Christina Hendricks), Mike (Martin Henderson) und ihre beiden Kinder jedoch feststellen, dass sie nicht von Tante Sheryl und Onkel Marv, sondern von den Killern Dollface, Pin-up Girl und Man in the Mask erwartet werden. Und die haben mit ihrer Lieblingsbeschäftigung im Trailerpark längst begonnen.

The Strangers: Opfernacht sollte viel mehr als ein reines Sequel werden. Der Soundtrack, das 80er-Feeling und  die John-Carpenter-Optik machen deutlich, dass die Ambitionen der Macher sehr hoch waren. Leider wurde  dafür zu oft die Spannung und die Logik geopfert. An den großen Erfolg des ersten Teils konnte die Fortsetzung demzufolge nicht anknüpfen, obwohl Fans des Genres durchaus ihre Freude haben werden. ta

DVD-Cover The Strangers – OpfernachtThe Strangers: Opfernacht
Regie: Johannes Roberts (47 Meters Down, The Other Side of the Door, Storage 24)
Darsteller: Christina Hendricks (Bad Santa 2, The Neon Demon, Lost River, Zoolander 2), Martin Henderson (Everest, Smokin‘ Aces, Hart am Limit), Bailee Madison (Don’t Be Afraid of the Dark), Lewis Pullman (Bad Times at the El Royale)
85 Minuten
Horror/Thriller

 

Artikel teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich akzeptiere die Hinweise zur Verarbeitung meiner Daten in der Datenschutzerklärung *.