Streusalz – die Glosse im Juni

Immer wieder sieht man in Salzufler Kneipen Menschen ratlos vor Waschbecken und Handtuchhaltern stehen. Sie winken, drehen, drücken – aber nix passiert. Man hat in der Salzufler Gastroszene die Qual der Wahl beim Händewaschen und -abtrocken. Mechanisch, automatisch, elektrisch oder per Gedankenübertragung. Am sympathischsten sind da noch jene Lokalitäten, die einfach einen Papierhandtuchstapel neben das Waschbecken legen. Wie gut, dass sich die vollautomatischen Toiletten in Salzuflen noch nicht durchgesetzt haben …

Schwierig wird es zu vorgerückter Stunde, wenn man sich noch merken soll, in welcher Kneipe man ist und wie denn hier die Bedienelemente funktionieren. Wo ist eigentlich eine EU-Norm, wenn man eine braucht?

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Das meinen andere Leser zu "Streusalz – die Glosse im Juni":


schrieb am

Dort, wo nur Papierstapel liegen, sieht es nach vorgerückter Stunde entsprechend aus. Denn es ist ja nicht nur so, dass manche voll-, halb- oder irgendwie-matischen Einrichtungen nicht ganz schlüssig zu bedienen sind, sondern der einzelne Gast bedient selbst nicht immer ganz „schlüssig“ …

Dabei geht es nicht um den überquellenden Abfalleimer, weil ihn der mitfeiernde Gastwirt auch schon mal gern außer Acht lässt. Auch wenn Platz ist, wird es immer „den“ Ersten geben, den nix juckt. Dass der Rest dann lemming-gleich folgt ist doch klar. Von den missglückten Zielübungen am Urinal mal ganz ab.

Also nix EU-Norm, es sei denn es gibt eine fürs Mitdenken. Das werden wir alle aber ohnehin nicht erleben.

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