Streusalz: Die Glosse im März

Die Knetterheide-Diskussion war erst der Anfang: Jetzt wird im Internet schon eifrig über die Aufstellung von Bürgerwehren diskutiert. Angeblich, um so den Einbrüchen und dem Vandalismus zu begegnen. Oder stehen dahinter doch andere Gründe? Vielleicht wird ja demnächst Salzuflen eine „ständige Vertretung” in Schötmar eröffnen, wird sich Ober- von Unter-Wüsten abspalten und werden wir täglich von neuen Scharmützeln im Grenzgebiet zwischen Grastrup und Retzen lesen. Schönes einiges Europa – äh, Bad Salzuflen.

2014 kann man sich vor Veranstaltungen in Bad Salzuflen kaum retten – 100 Jahre Bad, Schützen-, Salzsieder- und Wein-Fest, Service-Tage und nun zudem „Ab in die Mitte”. Da müsste doch für jeden was dabei sein, oder? Nein, nicht für alle. Denn angeblich wollen sich die Abiturienten nicht mehr herumschubsen lassen; trotzdem aber ihren letzten Schultag „traditionell” feiern. Nur eben nicht in der Salzufler Innenstadt. Schade eigentlich für eine lange Geschichte, die mal am Brunnen vor „Tchibo” begann und nach einem Gastspiel auf dem Salzhof als „Salinenstößchen” weiterleben musste. Erinnert aber irgendwie auch an Abschlussbälle, die schon mal ausgewandert sind, schließlich aber wieder in den Schoß der (Innen)Stadt zurückkehrten …

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