Streusalz – die Glosse im März

Endlich kommen einmal praktische Vorschläge für die sinnvolle Nutzung der Wandelhalle auf den Tisch. Von Modelleisenbahnausstellung über Delphinarium bis hin zum überdimensionalen Indoor-Gradierwerk – an kreativen Vorschlägen mangelt es also anscheinend nicht.

Da hätten wir auch noch ein paar beizusteuern: Warum nicht die jugendlichen Offroad-Dirt-Bike-Fahrer aus dem Wüstener Wald in die Wandelhalle bringen? Erde rein und fertig. Und als besonderes Highlight eine Berg- und Talstrecke für Rollatoren – Inspiration für die Gestaltung findet man auf dem roten Platz, an der Steege oder auf dem Salzhof genug.

Da Bad Salzuflen bekanntlich viele Gäste aus dem Ruhrgebiet beherbergt, böte sich auch ein anderes Konzept an: Das weltgrößte „Büdchen“ – wie die kleinen Stehbierausschankhütten im rheinisch-westfälischen Ex-Industriegebiet liebevoll genannt werden. Theke ist ja noch drin, nur die ausgeschenkten Getränke wechseln. Das würde ganz nebenbei automatisch auch noch den Salzhof entlasten…

Die wohl realistischsten Chancen auf eine Umsetzung hat aber immer noch die Idee eines 60er-Jahre-Museums. Die original erhaltene Bausubstanz macht es möglich. Das Arbeitsamt hat bereits Interesse bekundet, um endlich ganze Heerscharen von arbeitslosen Elvis-Imitatoren vermitteln zu können.

Anziehungspunkt des künftigen Nostalgie-Tempels wird dann der Catering-Bereich mit dem Cocktail „Asbestos“ und dem Lieblingskuchen der Gassi-Geher: „Kalte Hundeschnauze“…

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