Streusalz: Die Glosse im April

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In Zeiten, in denen ein Putin Krokodile mit der bloßen Hand erwürgt und die Krim zum Sektfrühstück zu sich nimmt, ist man ja fast froh über die kleinen, überschaubaren, alltäglichen Katastrophen in unserer Stadt. In der Innenstadt sieht man viele Menschen, die gesenkten Hauptes durch die Lange Straße schleichen. Die schauen ständig auf den Boden, weil plötzlich mit dem neuen Pflaster die bisherigen Stufen und Stolperfallen alle an anderen Stellen sind. Eine Karte der wichtigsten Kanten und Klippen ist übrigens im Baubüro an der Steege erhältlich und für den Sommer denkt man über eine Parkour-Meisterschaft für Rollatoren nach.

Nach den gesammelten grenzdebil-langweiligen Pharell-Williams-Happy-Pseudo-Flashmobs im Netz bahnt sich ein neuer Trend an: Die Hard-Sleaze-Rock-Heavy-Metal-Fraktion will nicht länger im Abseits stehen und mit einem eigenen Video kontern. Drehort wird Bad Salzuflen sein, der Arbeitstitel lautet „Highway To Hell”. Übrigens: Wer in der nächsten Zeit aufgeregte Hühner (und Hähne) nicht nur auf der Lageschen Straße, sondern auch in der Fußgängerzone laufen sieht – keine Angst, es ist nur Kommunalwahlkampf!

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