Buch-Tipp: Die hohe Kunst des Bankraubs // Christopher Brookmyre

Neulich in der Glasgower Innenstadt: Eine Handvoll Clowns überfällt eine Bank und alle schauen zu.
Und nicht nur das: Man applaudiert sogar und jubelt. Denn viel zu spät erkennen Passanten, Samstagseinkäufer, Bankangestellte und Straßenmusiker, dass hinter den Clownsmasken, die vor der Bank ein musikalisch-artistisches Spektakel abbrennen, äußerst ausgefuchste Kriminelle stecken, die es auf einen saftigen Safe abgesehen haben. Die Pointe von Christopher Brookmyres Lesevergnügen ist fantastisch und keineswegs bereits nach wenigen Seiten verpufft. Die Salven an Gags, Ideen, Schrullig- und Menschlichkeiten werden zum Dauerbeschuss. So macht Bankraub (sogar den Geiseln) Spaß – trotzdem sei diese Form des Gelderwerbs zur Nachahmung nicht empfohlen.        

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