Kinopreview: Traumfabrik

Szenenbild aus dem Kinofilm Traumfabrik

© TOBIS Film GmbH

Man kann es den Machern des Films nicht hoch genug anrechnen, dass sie am ersten Juli-Wochenende mit einer herrlich altmodischen Story ausgerechnet gegen das x-te Spider-Man-Sequel anstinken wollen.

Warum allerdings auch die Traumfabrik nicht ohne die unvermeidliche Helene Fischer (diesmal trällert sie in englischer Sprache den Song des Films, See You Again) auskommt, bleibt ein Rätsel. Eigentlich aber auch nicht, denn schon allein ihr Name reduziert das Flop-Risiko dieses fast schon untypischen Sommerfilms doch erheblich. Übrigens erscheint der Soundtrack mit Helenes Schmachterei nur einen Tag nach dem Kinostart.

Doch nun zum Film, denn der bietet so ziemlich alles, was Frauen zum Schluchzen und sogar harten Männern das Wasser in die krampf- und standhaft geöffneten Unterlider schießen lässt. Natürlich steht eine Liebesgeschichte im Mittelpunkt des Geschehens, und mit ihr die beiden Sympathieträger Emil und Milou.
Er ist Komparse in Babelsberg, sie französische Tänzerin im selben Studio. Es ist das Jahr 1961, was bereits erahnen lässt, dass die junge Liebe unter keinem guten Stern zu wachsen beginnt. Als nämlich die Grenzen im August des Jahres dichtgemacht werden, scheint die Beziehung ein jähes Ende zu finden. Emil und Milou – das war einmal. Oder vielleicht doch nicht?

Wer die Regeln der Traumfabriken dieser Welt kennt, die Erfolgsrezepte deutscher Liebesfilme auswendig gelernt hat und den ausplappernden Spoiler-Titel von Frau Fischers Liedchen richtig deutet, kann erahnen, dass die Geschichte der filmschaffenden Turteltäubchen mit der deutsch-deutschen Grenzschließung noch nicht vorbei sein kann. Lassen wir uns überraschen. Am 4. Juli startet der Film Traumfabrik auch in der Filmbühne Bad Salzuflen.

Filmplakat TraumfabrikTraumfabrik
Regie: Martin Schreier
Drama / Liebesfilme
128 Minuten
Kinostart: 04.07.2019

Wir bringen euch der Traumfabrik näher und laden einen glücklichen Gewinner mit Begleitung zu einer Vorstellung des farbenprächtigen Spektakels in die Filmbühne Bad Salzuflen ein. Die Teilnahmeregeln für unser Gewinnspiel sind so einfach wie immer.

Schickt uns bitte bis zum 26. Juni 2019 eine E-Mail (redaktion@salzstreuner.de) oder eine Karte, in/auf der ihr folgende Frage beantwortet: Wie heißt der Regisseur, mit dem der Vater der Halbschwester des Omar-Darstellers Nikolai Kinski mehrere erfolgreiche Filme gedreht hat?

Gibt es mehrere richtige Einsendungen, entscheidet erneut das Los. Der Gewinn, der freie Eintritt für zwei Personen in den Film Traumfabrik, kann vom 4. Juli 2019 bis zum 17. Juli 2019 eingelöst werden. Der / die Gewinnerin wird von uns benachrichtigt. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Nach der Gewinnermittlung werden alle Daten und Mails gelöscht.

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